Corona Saarland Zahlen vom Gesundheitsministerium vom 07.04.2021:(Zahlen vom 19.12.2020) -- Bestätigte Fälle: (17939) 32 542-- Neue Fälle (288) +54 -- Inzidenz (194,0) 77,8-- Todesfälle (387) 943 Neue Todesfälle (+0) +2 --Aktiv Erkr. 1.612
Neuigkeiten
07.04.2021

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Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,

wir werden das neue Saarland-Modell mit einem Drei-Stufen-Plan ab dem 6. April starten. Das hat der Ministerrat in seiner Sitzung am Donnerstagabend beschlossen. Hinter diesem Systemwechsel steckt das Ziel, die Pandemie mit weniger Grundrechtseinschränkungen ebenso wirkungsvoll einzudämmen, ohne ein hohes Risiko einer gefährlichen COVID-19-Infektion einzugehen. Wie das genau gelingen soll, möchte ich Ihnen im folgenden Video gerne näher erläutern.
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30.03.2021
 mit dem heutigen Tag beginnen die Kar- und Ostertage. Auch in diesem Jahr müssen wir diese besonderen Tage in anderer Weise begehen, als wir es uns gewünscht haben. Das Corona-Virus hat viele Hoffnungen zerschlagen. Und dennoch gibt es Grund zur Zuversicht – nicht nur weil das Osterfest wie kein anderes für Hoffnung steht. Sondern weil in kürzester Zeit Impfstoffe entwickelt wurden. 
Es muss jetzt – gerade angesichts einer gefährlichen Mutante des Virus – darum gehen, dass wir beim Impfen schneller werden. Ich bin mir bewusst: Derzeit gibt es viele Zweifel am Impfmanagement. Aber in den kommenden Wochen werden wir kontinuierlich mehr Impfstoff bekommen. Als Ministerpräsident habe ich eine Oster-Impfoffensive für Nordrhein-Westfalen auf den Weg gebracht. Wenn wir jetzt vorankommen und einen Impfschub erleben, werden wir Vertrauen zurückgewinnen.
Die Pandemie hat Schwächen Deutschlands schonungslos offengelegt. Schon jetzt gilt es daher, die Zeit danach in den Blick zu nehmen. Ob mit oder ohne Corona – Deutschland braucht einen Innovationsschub, ein Modernisierungsjahrzehnt. Wir müssen Bremsen und Fesseln lösen, wir müssen Lethargie überwinden und eine neue Dynamik entfalten. Es ist Zeit für Macherinnen und Macher.
 
Deshalb spreche ich von einem Modernisierungsjahrzehnt – für die Wirtschaft, für den Staat, für unsere Gesellschaft. 
Machen Sie mit. Lassen Sie uns anpacken fürs Morgen. Lassen Sie uns gemeinsam Macherinnen und Macher sein.
 
Ministerpräsident
Armin Laschet
Vorsitzender der CDU Deutschlands
 
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27.03.2021
Bericht sol.de
Saarland: Die 80.000 zusätzlichen Impfdosen gegen das Coronavirus, die das Saarland aufgrund von Mutationen und der Grenzlage erhält, sollen entgegen ursprünglicher Pläne nicht nur in Betrieben mit vielen Pendler:innen verimpft werden.
Die Zusatzlieferung von 80.000 Biontech-Impfdosen soll der ganzen saarländischen Bevölkerung zugutekommen. Symbolfoto: Kay Nietfeld/dpa-Bildfunk
 
Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) erklärte am Donnerstag (25. März 2021), dass die Zusatz-Impfdosen nun stattdessen "komplett in das bestehende System" eingeordnet werden. Die Biontech-Impfstoffe würden nach Maßgaben der Ständigen Impfkommission (Stiko) der gesamten Bevölkerung zugutekommen. 
 
Impfstoff ursprünglich für Unternehmen mit Pendler:innen 
Beim "Impfgipfel" der Bundesländer war zuvor beschlossen worden, die Sonderlieferung von 80.000 Impfdosen für das Saarland insbesondere für Beschäftigte von Unternehmen, in denen viele Arbeitskräfte aus Frankreich kommen, einzusetzen. Seit dem 2. März gilt die französische Region Moselle, die an das Saarland grenzt laut RKI als Virusvariantengebiet. 
 
Im Saarland gebe es kaum Betriebe ohne Grenzgänger:innen
"Das ist ein fairer Weg, ein Weg der gangbar ist", erklärte Hans zu der Entscheidung. Im Saarland gebe es demnach kaum einen Betrieb ohne Grenzgänger:innen. "Deswegen ist doch klar, dass es die Möglichkeit geben muss, in einer Grenzregion breitflächig Impfungen voranzutreiben. Das wird uns meilensteinartig, quantensprungartig nach vorne bringen."
 
Neben der Zusatzlieferung erwartet das Saarland im kommenden Monat noch über 100.000 weitere Impfdosen. Nach Ostern sollen auch Hausärzte Impfungen vornehmen können. 
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26.03.2021
Sommerzeit: Stellen Sie Ihre Uhren in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 28.03.2021 früh von 2 Uhr auf 3 Uhr vor! Die Nacht ist also eine Stunde kürzer.

So wird die Uhr richtig auf die Sommerzeit umgestellt:
In Deutschland wird seit 1980 zwei Mal im Jahr die Zeit umgestellt. Am letzten Sonntag im März erfolgt die Zeitumstellung von Normalzeit/Winterzeit auf Sommerzeit und am letzten Sonntag im Oktober von Sommerzeit auf Normalzeit/Winterzeit. Die nächste Umstellung erfolgt am 30. Oktober, wenn die Uhr von 3 auf 2 Uhr zurückgestellt wird.
Jedes Jahr, insbesondere bei der Zeitumstellung von der Winter- auf die Sommerzeit fachen erneut die Diskussionen an, man möge diese doch wieder abschaffen. Unzählige Beispiele werden aufgelistet, warum die Zeitumstellung für uns schlecht ist und unseren Organismus verwirrt.
Angeblich ist ein Großteil der Menschen für die Abschaffung. Umgekehrt beschweren sich aber die wenigsten, wenn man diese Stunde bei der Umstellung von der Sommer- auf die Winterzeit wieder geschenkt bekommt und länger schlafen kann.
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23.03.2021
Bericht NTV
Bei den Beschlüssen der Bundesregierung ist für jeden etwas dabei ...
Der Oster-Lockdown ist beschlossene Sache. Doch was bedeutet dies konkret? Sind Familientreffen möglich? Was ist mit verreisen, einkaufen oder in die Kirche gehen? Fragen und Antworten zum Thema.
Seit der Nacht von Montag auf Dienstag steht es fest: Der Lockdown wird bis zum 18. April verlängert. Zuvor standen die Beschlüsse des Corona-Gipfels am Montagabend lange auf der Kippe - vor allem in Sachen Osterurlaub gingen die Vorstellungen der Kanzlerin und der Länderchefs auseinander. Dann die Wende - mit überraschend harten Regeln für Ostern, die in Entwürfen im Vorhinein keine Rolle spielten. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zum 
Thema:Sind Familientreffen möglich?
 
Eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen über die Feiertage - wie etwa an Weihnachten, als Treffen mit vier über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen möglich waren - wird es zu Ostern nicht geben. Die Regel, dass maximal fünf Personen aus zwei Haushalten zusammenkommen dürfen - wobei Kinder bis 14 Jahre nicht mitzählen - bleibt über die Oster-Feiertage bestehen. So können sich nun etwa zwei befreundete Paare oder auch zwei Elternpaare mit ihren unter 14-jährigen Kindern treffen. Paare, die nicht demselben Hausstand angehören, gelten nach dem neuen Beschluss als ein Haushalt.
 
Zudem hält die Bundesregierung Bürgerinnen und Bürger an, die kostenlosen Corona-Testangebote zu nutzen, sich also vor dem Zusammenkommen testen zu lassen. Ansammlungen im öffentlichen Raum werden laut dem Beschluss grundsätzlich untersagt.

Ist Verreisen möglich?

Angesichts steigender Infektionszahlen haben sich Bund und Länder in der Nacht zu Dienstag darauf verständigt, weiter von touristischen Reisen im In- und Ausland abzuraten. Das bedeutet zwar nicht, dass man gar nicht reisen kann und darf. Viel ist aber nicht mehr möglich.
 
Der Vorschlag einiger Bundesländer, über die Ostertage einen "kontaktarmen Urlaub" im eigenen Bundesland zu ermöglichen, scheiterte in den Verhandlungen. Urlaube im Selbstversorger-Ferienhaus sind somit nicht erlaubt.
 
Wann kann man einkaufen gehen?
 
Auch in Sachen Einkaufen ist in diesem Jahr alles etwas anders als sonst: Der 1. April (Gründonnerstag) und der 3. April (Karsamstag) sollen 2021 einmalig als Ruhetage definiert werden. Während es bisher an Gründonnerstag und Karsamstag möglich war, einkaufen zu gehen, bleiben die Geschäfte in diesem Jahr an allen fünf Ostertagen geschlossen. Mit diesem Beschluss ist auch das Shopping nach dem Click-and-Meet-Prinzip nicht mehr möglich. Lediglich der Lebensmitteleinzelhandel "im engen Sinne" wird am Samstag geöffnet - Gründonnerstag bleiben auch die Supermärkte dicht. Damit dürften neben Supermärkten auch Drogerie- und Baumärkte sowie Blumengeschäfte von den Schließungen an allen fünf Tagen betroffen sein. Tankstellen dürfen hingegen über die gesamten Ostertage geöffnet bleiben.
 
Ist der Besuch im Biergarten möglich?
 
Auf Frühlingsgefühle im Biergarten müssen wir in diesem Jahr leider noch etwas länger warten. Für ganz Deutschland gilt laut Beschluss des Corona-Gipfels das #WirBleibenZuHause-Prinzip: In diesem Zusammenhang muss auch die Außengastronomie geschlossen bleiben.
 
Ostern ist eines der höchsten christlichen Feste, an denen für gewöhnlich zahlreiche Messen abgehalten werden. Ein Verbot der Gottesdienste gibt es zwar auch in diesem Jahr nicht, jedoch wollen Bund und Länder laut dem Beschluss "auf die Religionsgemeinschaften zugehen, mit der Bitte, religiöse Versammlungen in dieser Zeit nur virtuell durchzuführen." Heißt: In diesem Jahr dürften in Deutschland statt Präsenz- also hauptsächlich Online-Gottesdienste stattfinden.
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17.03.2021
Hinzu kommen allerdings die Impfungen im Rahmen des Modellprojektes bei den Hausärzt:innen mit 800 Impfdosen pro Woche, die mit sofortiger Wirkung gestoppt wurden. Die Impfungen sollen erst bei einer erneuten Freigabe fortgesetzt werden.
 
Bachmann erklärte zu den möglichen Verschiebungen: "Aktuell wissen wir nicht, wie lange die Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts Bestand hat und zu welchem Ergebnis die Untersuchungen führen. Gehen wir davon aus, dass die Entscheidung der EMA am Donnerstag ergibt, dass Impfungen mit AtsraZeneca weiterhin ausgesetzt werden müssen, ist es uns leider nicht möglich allen Bürgerinnen und Bürgern direkt ein alternatives Impfangebot zu machen, da der Bestand sowie die zugesagten Liefermengen der anderen beiden Impfstoffe dafür nicht ausreichend sind. Demnach müssten die Termine in den kommenden beiden Wochen sicherheitshalber verschoben werden, um den betroffenen Personen Planungssicherheit zu geben."
 
Was gilt für Personen, die bereits eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben? 
Für das weitere Vorgehen mit Personen, die bereits die erste Impfung mit dem Impfstoff AstraZeneca erhalten haben, müsse man laut Gesundheitsministerium zunächst die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission und des Paul-Ehrlich-Instituts abwarten.
 
"In den nächsten beiden Wochen stehen keine Termine zur Zweitimpfung mit AstraZeneca an. Die ersten Zweitimpfungen sind ab dem 15. April 2021 terminiert. Wir sind derzeit in enger Abstimmung mit der STIKO (Anmerkung der Redaktion: gemeint ist die Ständige Impfkommission) sowie dem PEI (Anmerkung der Redaktion: gemeint ist das Paul-Ehrlich-Institut), wie mit der Zweitimpfung dieser Bürgerinnen und Bürgern weiter verfahren wird. Wir werden die Betroffenen informieren, sobald uns verlässliche Informationen dazu vorliegen", erklärte Bachmann.
 
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16.03.2021
Bericht Sol.de
In Deutschland wird der Corona-Impfstoff von AstraZeneca bis auf Weiteres nicht mehr verabreicht. Die geplanten Termine im Saarland sollen deswegen aber nicht platzen. Derweil wurde bekannt, dass auch hierzulande eine Patientin nach einer Impfung mit dem Vakzin ins Krankenhaus musste.
 
Trotz des Stopps von Corona-Impfungen mit AstraZeneca sollen im Saarland in dieser Woche Termine nicht abgesagt werden. Laut einem Sprecher finden die Impfungen in den vier Zentren planmäßig statt, berichtet die "dpa". Statt Astrazeneca komme dabei ein anderer Impfstoff zum Einsatz.
 
7 Fälle bei 1,6 Millionen Impfungen
Deutschland hatte am Montagnachmittag (16. März 2021) nach einer Empfehlung des für Impfstoffe zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts vorerst und bis auf Weiteres alle Impfungen des Pharmakonzerns gestoppt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erläuterte, die Entscheidung gehe auf sieben Fälle zurück, bei denen Thrombosen der Hirnvenen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung stünden. "Es ist sehr selten aufgetreten", sagte er und wies darauf hin, dass hierzulande mittlerweile über 1,6 Millionen Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff verabreicht wurden. "Es geht um ein sehr geringeres Risiko - aber, falls es tatsächlich im Zusammenhang mit der Impfung stehen sollte, um ein überdurchschnittliches Risiko."
 
Patientin aus dem Saarland nach Impfung im Krankenhaus
Auch im Saarland musste eine Patientin offenbar nach einer AstraZeneca-Impfung ins Krankenhaus. Sie hatte neun Tage nach der Verabreichung Blutungen in den Beinen und der Mundschleimhaut, berichtet der "SR". Ihr Hausarzt und der Chefarzt für Innere Medizin im Winterbergklinikum, in dem die Patientin später behandelt wurde, gehen von einem Zusammenhang zwischen der Gerinnungsstörung und der Impfung aus. Das Gesundheitsministerium will den Fall prüfen.
 
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23.12.2020
Die Corona-Verordnung wird über Weihnachten leicht gelockert. Dadurch werden die beschlossenen Regeln für die Feiertage allerdings etwas komplizierter. Wir haben die Kontaktbeschränkungen - so einfach wie möglich - für euch zusammengefasst.
 
An Weihnachten dürfen Haushalte im Saarland maximal vier Gäste über 14 Jahren einladen. Symbolfoto: Federico Gambarini/dpa-Bildfunk
 
Die Kontaktbeschränkungen, die über Weihnachten im Saarland gelten, sorgen vielerorts für Verwirrung. Kein Wunder, liest sich die Regel laut Corona-Verordnung doch so: 
 
"Vom 24. bis zum 26. Dezember 2020 wird der Aufenthalt im privaten Raum (Wohnraum und dem dazugehörigen befriedeten Besitztum) auf den Kreis der Angehörigen des eigenen Haushaltes sowie darüber hinaus Angehörige des familiären Bezugskreises und einer weiteren nicht zum familiären Bezugskreis gehörenden Person von bis zu vier Personen begrenzt. Zum familiären Bezugskreis oder der weiteren Person gehörige Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen."
 
Die Kontaktbeschränkungen an Weihnachten im Klartext
Das heißt konkret zusammengefasst:
 
- Ein Haushalt darf zu Weihnachten maximal vier weitere Personen über 14 Jahren einladen.
- Die vier Personen sollen aus dem familiären Bezugskreis kommen. 
- Ausnahme: Eine:r der vier Gäste darf auch eine Person außerhalb des Familienkreises sein
- Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitberechnet.
 
Wer gehört zum "familiären Bezugskreis"?
Zum familiären Bezugskreis zählen laut Verordnung Ehegatt:innen, Lebenspartner:innen und Partner:innen einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft sowie Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Geschwisterkinder und deren jeweilige Haushaltsangehörige. 
 
Beispiele: Welche Gast-Kombinationen sind möglich?
Zum Beispiel dürfen also Eltern (aus einem Haushalt) mit ihrer Tochter und deren Partner:in (aus einem Haushalt) und dem Sohn und dessen Freund:in (aus einem Haushalt) sowie den Enkelkindern unter 14 Jahren feiern. Würden Tochter und Sohn jedoch nicht mit ihren Partner:innen zusammenleben, dürfte nur eine:r der beiden Lebensgefährt:innen eingeladen werden. 
 
Andere mögliche Kombinationen wären etwa:
- Eltern (1 Haushalt) + Großeltern (1 Haushalt - 2 Personen) + Sohn (1 Haushalt) + Partnerin (1 Haushalt)
- Mutter (1 Haushalt) + Lebensgefährte (1 Haushalt) + Tochter und Lebensgefährtin (1 Haushalt - 2 Personen) + Freund der Familie
- Mann und Ehefrau + Schwester mit Partner (1 Haushalt) + Sohn mit Partnerin (1 Haushalt)
 
Alleinstehende dürfen mit einem weiteren Haushalt feiern
Für alleinstehende Menschen gilt derweil weiterhin die Zwei-Haushalte-Regel. Demnach dürfen Menschen, die Weihnachten ohne Familie verbringen, mit Freund:innen aus einem weiteren Haushalt feiern. Maximal dürfen fünf Personen im privaten Bereich zusammenkommen. Zum Beispiel also:
 
- Single + Pärchen (1 Haushalt)
- Pärchen (1 Haushalt) + 3 befreundete WG-Bewohner:innen (1 Haushalt)
 
Die Polizei hat angekündigt an den Feiertagen Kontrollen durchzuführen: Starke Polizeipräsenz an Weihnachten und Silvester im Saarland geplant. Wir wünschen dennoch ein frohes Fest! Lasst euch nicht verwirren.
 
 
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11.12.2020
 SULZBACH: Der Kämmerer der Stadt Sulzbach hat es wieder geschafft: Dem Stadtrat liegt der Haushaltsentwurf für 2021 zur Beratung vor. Das war in diesem Jahr mit noch höheren Anforderungen verbunden als sonst, da durch die Corona-Krise die Abstimmung der Zahlen besonders herausfordernd war. Mit der Vorlage des Haushaltsentwurfs kann der Stadtrat der Stadt Sulzbach sein wichtigstes Recht, nämlich das Budgetrecht, ausüben und die finanziellen Geschicke der Stadt bestimmen.
 
Der Blick auf den Haushaltsentwurf selbst zeigt, dass es gelungen ist, das Haushaltsdefizit von 3,5 Mio. in 2019 auf rund 430.000 Euro zu minimieren. „Der Ausgleich des Haushalts bleibt weiter das Ziel, weswegen auch alle Einsparbemühungen ausgeschöpft werden müssen. Allerding muss trotz des Sparens auch in wichtige Projekte investiert werden“, so Bürgermeister Michael Adam. Damit ist der Grundgedanke des vorgelegten Zahlenwerks formuliert: „Eiserne Disziplin und Sparen, aber die wichtigen Projekte für die Stadt angehen, damit wir das Gemeinwesen nicht kaputtsparen“, so Adam weiter.
 
Zu den wichtigen Projekten gehört der Bereich Kinder, Jugend und Familie. Rund 5,8 Mio. Euro werden hierfür vorgehalten. Es soll weiterhin in Baumaßnahmen und die Erweiterung von Kindergärten investiert werden. Im Kindergarten Schnappach beispielsweise wird im kommenden Jahr am Außengelände gearbeitet. Auch die Unterhaltung der Spielplätze steht weiter auf dem Programm. Seit 2016 wurde hier schon Vieles getan: In Brefeld, in Altenwald im Röchlingpark und im Salinenpark wurden neue Spielgeräte angeschafft, in Fallschutz und Tisch-Bank-Kombinationen investiert.
 
Bildung ist ein weiteres Schlagwort. Ganz vorne auf der To-Do-Liste steht die Digitale Schule. Bis 2022 sollen die beiden städtischen Grundschulen über digitale Infrastrukturen verfügen. Aber auch in die Unterhaltung der Schulgebäude sollen Gelder fließen. Für den Bereich Bildung sind rund 2 Mio. Euro vorgesehen.
 
Weiter investiert wird auch im Sektor ÖPNV. Der behindertengerechte Ausbau von Bushaltestellen, wie zum Beispiel bei den Haltestellen am Sulzbacher Bahnhof ist geplant. Außerdem sollen Mittel bereitstehen, um das neue Radverkehrskonzept der Stadt weiter zu entwickeln.
 
„Es ist einerseits gelungen, das Defizit beachtlich zu minimieren, andererseits zielgerichtet in die Zukunft der Stadt zu investieren“, resümiert Michael Adam.
 
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26.11.2020
sol.de
 Saarländer:innen müssen sich in der Corona-Pandemie auf strengere Kontaktbeschränkungen einstellen. Auch der Teil-Lockdown bleibt bestehen. Dafür gibt aber Lockerungen an Weihnachten.
Dem Saarland stehen weitere Wochen im Teil-Lockdown bevor. Die seit Anfang November geschlossenen Restaurants, Kneipen und Kultur- und Freizeiteinrichtungen bleiben bis zum 20. Dezember dicht, wie der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) am Mittwoch (25. November 2020) in Saarbrücken mitteilte. Dieser Schritt sei angesichts weiterhin hoher Corona-Neuinfektionszahlen notwendig.
Hans: Sind nicht so weit, wie gewünscht
Man sei im Bemühen, die Pandemie einzudämmen, weitergekommen. Aber "nicht so weit, wie wir uns das gewünscht haben", sagte Hans. "Deswegen müssen wir bei diesem Lockdown, der eigentlich nur für den November dauern sollte, jetzt nachschärfen." Zuvor hatten die Regierungschef:innen der Bundesländer mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihre weiteren Maßnahmen in der Pandemie abgestimmt.
Verschärfung der Kontaktregeln
Zum Kurs der nächsten Wochen gehört auch eine Verschärfung der Kontaktbeschränkungen. Private Zusammenkünfte mit Freunden und Verwandten sind demnach auf den eigenen und einen weiteren Haushalt beschränkt, maximal auf fünf Personen. "Wir haben aber auch gesagt, dass wir Kinder unter 14 Jahren generell davon ausnehmen möchten", sagte Hans. Generell gelte: Alle nicht notwendigen Kontakte sollten weiter unterbleiben.
 
Maskenpflicht an belebten Plätzen
"Wir haben auch mehr Maskenpflicht beschlossen", sagte Hans. Ab sofort werde auch an öffentlichen belebten Plätzen in Deutschland eine Maskenpflicht gelten. Eine Mund-Nasen-Bedeckung müsse auch am Arbeitsplatz getragen werde, wenn der Abstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden könne. "Weniger Kontakte, mehr Masken: Davon erwarten wir uns, dass das dazu beiträgt, dass Infektionsgeschehen noch weiter nach unten zu drücken", sagte Hans.
 
Lockerungen über Weihnachten
Für Weihnachten und Silvester jedoch stehen Lockerungen an: Vom 23. Dezember bis spätestens 1. Januar sollen Treffen bis zu einer Obergrenze von zehn Personen auch aus mehr als zwei Haushalten ermöglicht werden. "Wir glauben, das ist verantwortbar, weil es auch möglich sein muss, dass soziale Kontakte noch stattfinden. Denn auch die sind wichtig für unsere Gesellschaft", sagte Hans.
 
Kein Vorziehen der Weihnachtsferien
Der Groß- und Einzelhandel bleibt geöffnet. Auch Kitas und Schulen sollen offen bleiben. In den Schulen im Saarland gebe es bereits Maskenpflicht ab der 5. Klasse und gute Hygienekonzepte, sodass ein "optimaler Schutz" gewährt werde. Ein Vorziehen der Winterferien stehe an der Saar nicht zur Diskussion: "Sie beginnen am 19. Dezember und dabei bleibt es." Das schaffe Planungssicherheit für die Menschen.
 
 
MP "sehr optimistisch" für nächstes Jahr
Hans sagte, er sei "sehr optimistisch", dass bundesweit die Zahlen im nächsten Jahr unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen sinken werden. "Bis dahin müssen wir uns noch etwas beschränken, aber ich glaube, die Menschen wissen, was auf dem Spiel steht", sagte der Ministerpräsident.
 
 
Hans gegen verschärfte Regeln an nationalen Grenzen
Hans berichtete aus den Beratungen, es habe einen Vorstoß für verschärfte Regeln an den nationalen Grenzen gegeben. "Ich habe mich vehement dagegen ausgesprochen", sagte er. Er halte nichts von diesen weiteren Beschränkungen: "Ich bin froh, dass es gelungen ist, das zu verhindern."


 Statement  von Tobias Hans / Ministerpräsident Saarland 
 
 
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