Neuigkeiten
26.04.2020
Liebe Mitbürger, ab dem kommenden Montag, dem 27. April 2020, gilt auch im Saarland wie im restlichen Bundesgebiet eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Nahverkehr sowie beim Einkaufen. Dadurch schützen wir uns gegenseitig und helfen mit, die Verbreitung des Corona-Virus weiter zu verlangsamen und somit Menschenleben zu retten.
 
Um zu gewährleisten, dass alle dieser Pflicht auch nachkommen können, stellt die saarländische Landesregierung, bisher als einziges Bundesland, jeder Saarländerin und jedem Saarländer sozusagen als Starterset fünf Einweg-Schutzmasken gratis zur Verfügung. Hierzu hat das Land insgesamt 5 Millionen Masken geordert, die über die Kommunen ab Montag kostenlos an die Bürgerinnen und Bürger ausgegeben werden.
 
Ich bin mir darüber bewusst, dass dies eine äußerst herausfordernde logistische Aufgabe ist, die es seitens der Städte und Gemeinden zu bewältigen gilt. Daher danke ich allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sowie Mitarbeitenden der kommunalen Verwaltungen, den Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern, den Ratsmitgliedern und allen Hilfsorganisationen, die bei der Ausgabe mitwirken, herzlich für ihre wichtige Unterstützung. Dies ist alles andere als selbstverständlich und zeigt einmal mehr, dass wir im Saarland, wenn es darauf ankommt, zusammenhalten und uns gegenseitig helfen.
 
In diesem Sinne bin ich zutiefst davon überzeugt: Wir werden diese Bewährungsprobe bestehen und dem Virus die Stirn bieten. Unser Land kann das.
 
Bleiben Sie gesund!
 
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Tobias Hans
weiter

22.04.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung Michael Jungmann
Saarbrücken Im Saarland gilt ab Montag eine Maskenpflicht im Einzelhandel und im öffentlichen Personennahverkehr. Das hat der Ministerrat soeben beschlossen. Zuvor hatten zahlreiche andere Bundesländer diesen Schritt angekündigt.
Die saarländische Landesregierung hat nach Informationen der Saarbrücker Zeitung am Mittwochvormittag in einer Schaltkonferenz beschlossen, dass ab Montag, 27. April, im Saarland wegen der Corona-Pandemie eine Maskenpflicht gelten soll.
 
Dies gilt für Nutzer des Öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) und für den Einzelhandel.
 
Diese Regelung erfolgt gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen.
 
    Was ist beim Tragen von selbstgemachten
    Das ist zu beachten : Der richtige Umgang mit Masken
 
Vom kommenden Montag (27.4.) an müssen sogenannte Alltagsmasken oder auch andere Abdeckungen wie Schals im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen in Geschäften getragen werden.Zuvor hatten schon zahlreiche andere Bundesländer angekündigt, eine solche Maskenpflicht einzuführen.
 
    Im Saarland gibt es in allen
    Infektionsschutz zu Corona-Zeiten : Woher bekommt man selbstgenähte Masken?      
 
„Bürgerinnen und Bürgern sowie Handelsunternehmen wird mit dem Inkrafttreten ab Montag die nötige Zeit gegeben, um sich auf die neuen Regelungen vorzubereiten. Bis dahin gilt weiter die dringende Bitte an die Bürgerinnen und Bürger im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf im Einzelhandel, Mund und Nase zu bedecken“, hieß es in der gemeinsamen Erklärung der Regierungssprecher des Saarlandes, von Rheinland-Pfalz, Niedersachen und Nordrhein-Westfalen. Bis dahin gelte weiter die dringende Bitte, im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf im Einzelhandel, Mund und Nase zu bedecken. Dazu genügen so genannte Alltagsmasken, die Mund und Nase bedecken. Auch einfache Mundschutze, selbst genähte Stoffmasken oder übergangsweise Schals sind ausreichend.
 
Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) sagte, dass reine Appelle zum Tragen einer Maske nicht den nötigen Erfolg erzielt hätten. „Deshalb müssen die Menschen ab Montag auch bei uns verpflichtend einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie einkaufen oder in Bus und Bahn unterwegs sind.“ Wenn alle einen solchen Mund-Nasen-Schutz trügen, könne die Verbreitung des Virus gehemmt werden. „Aber auch, wenn wir in Zukunft Masken tragen, bleibt das Gebot der Stunde: Abstand halten, um uns und andere zu schützen!“, betonte Hans. Jeder Schritt auf dem Weg zur Normalität müsse "von konsequenten Schutzmaßnahmen flankiert werden".
 
Die stellvertretende Ministerpräsidentin, Saar-Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD), sagte: „Viele Rückmeldungen zeigen, dass die Alltagsmaske noch nicht weit genug verbreitet ist. Sie bietet aber einen stärkeren Schutz und ist daher vor allem dort wichtig, wo Abstandsregeln schwer einzuhalten sind. Vor allem hat die Alltagsmaske den Effekt, dass sie uns und andere stets daran erinnert, dass Corona nicht vorbei ist.“
 
Eine bundeseinheitliche Regelung hatte es nicht gegeben. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten hatten sich in der vergangenen Woche darauf verständigt, das Tragen sogenannter Alltagsmasken in Bussen und Bahnen sowie im Einzelhandel dringend zu empfehlen.
 
weiter

22.04.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung Martin Rolshausen
Saarbrücken/Völklingen/Sulzbach Ausleihe in Saarbrücken und Sulzbach bald wieder möglich. Völklingen wartet noch ab.
Als das Virus kam, wurden im Regionalverband auch die Schatzkammern geschlossen. Zumindest in Saarbücken und Sulzbach sollen sie in den kommenden Tagen wieder geöffnet werden. Das teilten die jeweiligen Stadtverwaltungen auf Anfrage mit.
 
Die Saarbrücker Stadtbibliothek neben dem Rathaus St. Johann wird ihr Angebot ab Dienstag, 28. April, stufenweise wieder zur Verfügung stellen, sagt Saarbrückens Stadtpressesprecher Thomas Blug. Zunächst werde an diesem Tag die Bücherschleuse öffnen. Bücher, Filme und Spiele können telefonisch oder über das Medienreservierungsformular online bestellt werden. Die Sachen können dann ohne Kontakt zum Bibliothekspersonal im Eingangsbereich der Bücherei abgeholt werden. Pro Bibliotheksausweis können so zehn Medien ausgeliehen werden. Die Ausgabe ist von 11 bis 17 Uhr. Die Rückgabe läuft weiterhin über den Rückgabeautomaten.
 
 Voraussichtlich ab Dienstag, 5. Mai, öffnet die Stadtbibliothek „unter bestimmten Auflagen wieder für den Publikumsverkehr“, teilt Blug mit. „Die Auflagen dienen dazu, den Zugang von Besuchern zu steuern und sowohl deren Gesundheit als auch die der Mitarbeiter bestmöglich zu schützen“, erklärt er. In der Bibliothek dürfen sich daher höchstens 50 Personen aufhalten. Maximal zwei Personen dürfen zusammen eintreten, Kinder bis zwölf Jahre nur in Begleitung eines Erwachsenen. Besucher werden gebeten, beim Betreten der Räume einen Mundschutz anzulegen und sich so kurz wie möglich in der Bibliothek aufzuhalten. Abstände müssen eingehalten werden. Die Öffnungszeiten werden für diese Phase erstmal auf 11 bis 17 Uhr verkürzt.
 
Die Stadtbibliothek Sulzbach wird „voraussichtlich im Laufe dieser Woche am Donnerstag wieder ihre Pforten öffnen“, teilt Stadtverwaltung mit. Das sei die gute Nachricht. „Die schlechte Nachricht: Die schrittweise Öffnung der Bibliothek erfolgt unter strengen Auflagen. Von einem Normalbetrieb ist von daher für längere Zeit noch nicht auszugehen“, heißt es weiter.
 
Dass man noch nicht genau sagen kann, wann die Bibliothek öffnet, „hängt an den Vorschriften“, sagt Stadtsprecher Elmar Müller. Vor allem die Sache mit dem Spuckschutz sei noch nicht geklärt. Dazu brauche man Plexiglas, und das sei „gerade schwer zu bekommen“, sagt Müller. Man werde die Öffentlichkeit informieren, sobald der Öffnungstermin feststeht.
      
 
Die Stadtbibliothek in Völklingen wird trotz der neuen Verordnungen zur Wiedereröffnung von Bibliotheken geschlossen bleiben. Dies geschehe zum Schutz der Kunden und Mitarbeiter, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Um dennoch eine Bücher- und Medienausleihe zu ermöglichen, hat die Stadtbibliothek einen Lieferservice eingerichtet.
 
Dienstags und donnerstags zwischen 10 und 12 Uhr nehmen die Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek Bestellungen telefonisch entgegen. Auch über die Internetseite beziehungsweise per E-Mail können Interessierte ab sofort Bücher und Medien bestellen und liefern lassen. Bei Bestellungen über Telefon oder E-Mail sollte die Nummer des Bibliotheksausweises immer mit angegeben werden. Bis Ende Juli kann zudem ein neuer Bibliotheksausweis kostenfrei beantragt werden.     
Die Lieferung der bestellten Bücher und Medien erfolgt kontaktlos in einer Medientasche. Über eine Medienklappe bei der Stadtbibliothek können ab kommender Woche ausgeliehene Bücher zurückgegeben werden. „Unser Service gilt vorerst bis zum 17. Mai“, sagt die zuständige Fachdienstleiterin Jenny Ungericht.
Völklingens Oberbürgermeisterin Christiane Blatt hat zudem eine Kooperation mit den Stadtwerken hergestellt. Diese stellen für das Projekt eines ihrer Elektroautos zur Verfügung, sodass die Lieferung der bestellten Bücher „leise, energieeffizient und lokal-emissionsfrei durch Völklingen“, erfolgt.
Bestellung können bei der Stadtbibliothek Völklingen über Telefon (0 68 98) 13 24 33, per E-Mail an stadtbibliothek@voelklingen.de oder über www.bibliothek.voelklingen.de im Internet gemacht werden.
 
weiter

18.03.2020
 Sulzbach Das Rathaus und seine Nebenstellen der Stadtverwaltung sind bis auf Weiteres für die Bürgerinnen und Bürger geschlossen. Die Verwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger darum, ihre Anliegen telefonisch vorzutragen.
Bei unaufschiebbaren Anliegen an eine städtische Dienststelle, die eine persönliche Vorsprache zwingend erfordern, sollen die Bürgerinnen und Bürger unter Tel. (06897) /508-0 einen Termin vereinbaren.
 
 
weiter

13.03.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung Von Ute Kirch
Saarbrücken In drei neuen stationären Entnahmestellen können Patienten im Saarland ab nächster Woche auf das Coronavirus getestet werden. Sie ersetzen den mobilen Ärztedienst, der bislang Patienten zu Hause testete. Um Patienten auf eine mögliche Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu testen, richtet die Kassenärztliche Vereinigung im Saarland (KV) in Dillingen, Saarbrücken und Neunkirchen ab Dienstag, 17. März, stationäre Entnahmestellen ein. Dort werden Ärzte bei Patienten Abstriche entnehmen, die anschließend auf das Virus getestet werden. Das teilte die KV am Freitag mit. Diese Entnahmestellen ersetzen den mobilen Ärztedienst, der bislang bei den Patienten zu Hause den Test auf Covid-19 durchgeführt hat. Der mobile Ärztedienst war aufgrund der gestiegenen Fallzahlen an seine Grenzen gestoßen. „Es werden pro Tag etwa 190 Abstriche gemacht“, sagt der KV-Vorstandsvorsitzende Gunter Hauptmann der SZ.
 
Bereits ab Montag können Patienten, die sich testen lassen wollen, sich zunächst telefonisch bei einem Arzt jeder Fachrichtung melden. Es wird dann zunächst abgeklärt, ob die Kriterien des Robert-Koch-Instituts für eine Abstrichentnahme erfüllt sind. Ist ein Test ratsam, erhält der Patient eine Laborüberweisung (Muster 10) in zweifacher Ausfertigung.
 
Die Überweisung ist für die Abstrichentnahme zwingend notwendig. Da der Patient im Verdachtsfall auf keinen Fall selbst die Praxis betreten soll, kann er entweder eine Person seines Vertrauens zum Abholen der Überweisung schicken oder sich die Überweisung per Post schicken lassen. Manche Praxen bieten auch an, nach Dienstschluss die Überweisung direkt beim Patienten in den Briefkasten zu werfen, sagt der KV-Vorstandsvorsitzende Gunter Hauptmann.
      
 
Die überweisende Praxis nennt dem Patienten die nächst gelegene Entnahmestelle. Diese werden in Saarbrücken, Dillingen und Neunkirchen eingerichtet. Die Entnahmestellen sind ab Dienstag, 17. März, jeweils von 12 bis 15 Uhr geöffnet und können ausschließlich zu diesen Zeiten aufgesucht werden, wie die KV mitteilt.
 
Patienten können nur mit der Laborüberweisung die Entnahmestellen aufsuchen. Das Laborergebnis wird der überweisenden Praxis mitgeteilt, die wiederum den Patienten informiert.
      
 
Die KV weist ausdrücklich daraufhin, dass nur Ärzte eine Abstrichannahme anweisen können. Erscheint ein Patient ohne Überweisung bei der Entnahmestelle und wünscht einen Abstrich, sei dies nicht möglich. Auch dürfen die Ärzte, die die Abstriche machen, den Patienten nicht untersuchen. „Wir hören aus anderen Bundesländern, dass die KVen dort teilweise einen eigenen Wachdienst engagiert haben, da es zu tumultartigen Situationen gekommen ist, weil Leute darauf bestanden haben, getestet zu werden“, sagt Hauptmann. Diese Option halte man sich im Saarland offen.
 
Patienten sollten bei einem Verdacht zunächst zuhause zu bleiben und sich telefonisch mit ihrem behandelnden Arzt in Verbindung zu setzen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit der Kontaktaufnahme über die Rufnummer 116117. Die Kontaktmöglichkeit über die 116117 besteht weiterhin auch am Wochenende und in sprechstundenfreien Zeiten.
weiter

24.02.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung
Das Salzbrunnenhaus bleibt vorerst zu. 
Sulzbach Alter Brunnenschacht macht Probleme. Füllung sackt ab. Das könnte gefährlich werden. Haus bleibt zu, bis der Schacht sicher ist.
Veranstaltungen gibt es im Salzbrunnenhaus vorerst nicht mehr. Die Stadtverwaltung hat eines der bekanntesten Gebäude Sulzbachs aus Sicherheitsgründen gesperrt. Stadtsprecher Elmar Müller begründete das auf SZ-Anfrage mit Problemen, die ein Schacht in dem Anwesen macht. Es handelt sich um den alten Salzbrunnen. Er ist rund vier mal vier Meter groß und um die zehn Meter tief. Er wurde vor vielen Jahren verfüllt. Diese Masse sackt immer wieder ab. Das setzt dem Haus zu.
 
Dieses Problem will die Verwaltung aus der Welt schaffen. Untätig war die Stadt schon bislang nicht, wie ihr Sprecher mitteilt. Bereits Ende der 1980er-Jahre gab es eine umfangreiche Sanierung. Um das Gebäude zu sichern, bekam es eine neue Zwischendecke. Rings um den Brunnenschacht entstanden Stahlbetonwände und eine neue Fußbodenplatte.
 
Zudem verfüllten Arbeiter Zwischenräume mit Beton und sicherten die alte Bausubstanz mit einer neuen Holzkonstruktion. Die Brunnenfüllung setzte sich nach wie vor. Seit 2014 lässt die Stadt das Ausmaß regelmäßig an der Oberfläche messen. Die ist seither um etwa 20 Zentimeter abgesackt.   
 
Im November informierte das Bauamt den Kulturausschuss, dass im Brunnen Sanierungsarbeiten erforderlich sind. Sie sollten ursprünglich im September 2020 erledigt werden. Ab dann sollte das Haus geschlossen bleiben.
 
Am 7. Januar bekam das Erdbaulaboratorium Saar den Auftrag für ein Sanierungskonzept und für Erkundungsbohrungen. Am Donnerstag schlossen die Gutachter eine Gefahr nicht aus, sollte das Haus weiter genutzt werden. Es lasse sich nicht verbindlich beurteilen, ob das Haus noch sicher ist, wenn die Füllsäule im Brunnen absackt. Daher habe die Verwaltung ab sofort die Nutzung untersagt.
 
weiter

24.02.2020
Sulzbach: Einstimmig beschloss der Sulzbacher Stadtrat jetzt, das derzeitige Ringbuskonzept entsprechend den Vorgaben des Verkehrsministeriums in ein sogenanntes Bürgerbuskonzept weiterzuentwickeln. Leider muss um 29. Februar das Sulzbacher Busje seinen Betrieb einstellen, denn dann endet die einstwillige Erlaubnis.
Seit der Einführung zum 1. Dezember 2018 fuhr der Ringbus „´s Busje“ sechs Mal werktäglich auf dem Gebiet der Stadt Sulzbach und erweiterte so das bestehende ÖPNV-Angebot. Genutzt werden konnte der Bus von allen Personen. Kostenlos befördert wurden aber seit Inbetriebnahme lediglich Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben oder im Besitz eines Schwerbehindertenausweises waren.
Noch im Oktober vergangenen Jahres hatte der Sulzbacher Rat beschlossen, den Vertrag für den Ringbus zu verlängern und den Linienverlauf durch neue Haltestellen zu verbessern sowie eine Anbindung des Stadtteils Neuweiler an den Ringbusverkehr vorzunehmen.
Alle im Rat vertretenen Parteien bedauerten das Ende des „Busjes“, nannten das Projekt einen Erfolg, votierten aber gleichzeitig für das neue Konzept, wobei FW-Fraktionschef Bernd Schlachter befürchtet, dafür nicht genug Freiwillige zu finden. „Bürger fahren für Bürger“ – so lautet das Hauptmerkmal des neuen Konzeptes. Der Bürgerbus wird von ehrenamtlichen Fahrern geplant und betrieben. Träger des Bürgerbusses soll ein Verein sein, beispielsweise ein zu gründender „Bürgerbusverein“. Bürgermeister Michael Adam wurde beauftragt, die notwendigen Maßnahmen in die Wege zu leiten und die entsprechenden Förderanträge für einen Bürgerbus zu stellen. Die Unterstützung des Verkehrsministeriums umfasst Beratungs-, Informations- und Schulungsleistungen bis zu 18 000 Euro. Darüber hinaus gewährt das Verkehrsministerium eine Gesamtförderung von bis zu 9000 Euro für Kauf oder Leasing eines Fahrzeugs und bis zu 8000 Euro Förderung für
Organisationskosten, die rund um den Betrieb des Bürgerbusses anfallen.

Erfolgreiche Bürgerbusprojekte gibt es im Saarland unter anderem bereits in Kirkel und Püttlingen.
weiter

16.02.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung
 Sulzbach In der jüngsten Sitzung des Sulzbacher Stadtrates hat die Geschäftsführerin des Knappschaftsklinikums-Saar, Andrea Massone, über die geplanten Investitionen der Knappschaft in den Standort Sulzbach informiert.         
 
Nach  Angaben von Massone sollen in den nächsten  Jahren mehr als 50 Millionen Euro in Umbau und Modernisierung des Krankenhauses gesteckt werden. So soll das gesamte  Bettenhaus für 18,7 Millionen Euro saniert werden. Die Fertigstellung ist für November 2026 geplant.
 
Der Neubau der Intensivstation, zwischen dem Hauptgebäude und der Straße  An der Klink, schlägt mit 21,5 Millionen Euro zu Buche. Für den Umbau der OPs sind 12,8 Millionen Euro vorgesehen. Und schließlich soll für 1,5 Millionen Euro ein Parkhaus gebaut werden. Die Krankenpflegeschule soll nach Worten der Geschäftsführerin in Sulzbach bleiben. Das Gebäude soll in diesem Jahr saniert und modernisiert werden. Sowohl Bürgermeister Michael Adam als auch die Vertreter aller Fraktionen und Parteien sahen die Investitionen als wichtiges Zeichen für die Zukunftssicherung des Krankenhausstandortes Sulzbach.
weiter

30.01.2020
 Sulzbach: Auch im neuen Jahr gehen die monatlichen Senioren-Fitnesstage in Sulzbach wieder weiter. Organisiert werden sie vom Senioreninnen- und Seniorenbeirat der Stadt. Seit rund zwei Jahren gibt es diese Veranstaltung immer am ersten Mittwoch eines jeden Monats. Treffpunkt ist im Sportzentrum Mellin.  Der Vorsitzende des Beirates Dieter Mantz freut sich, dass die Resonanz zu der Veranstaltung ungebrochen ist. Das nächste Treffen ist am Mittwoch, 5. Februar.  Los geht es um 15 Uhr. „Wir wollen mit unseren vielseitigen Angeboten Seniorinnen und Senioren wieder an den Sport heranführen. Wir wollen ältere Menschen in Bewegung bringen“, so Dieter Mantz.  Zu den Angeboten zählen Aquajogging, Boule, Wandern, Tanzen oder Muskelaufbau und Sturzprophylaxe. Wobei die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedes Mal neu entscheiden können, bei welchem Angebot sie mitmachen möchten. Das Fitnessprogramm dauert eine gute Stunde und wird von erfahrenen Übungsleiterinnen und –leitern vom Turnverein Neuweiler, dem Wanderverein Frei Weg Hühnerfeld und dem Kneipp-Verein Sulzbach organisiert. Wer mehr Fitness anstrebt, kann auch gerne an die entsprechenden Vereine vermittelt werden.
weiter

17.11.2019
Sulzbach: Beim diesjährigen Wirtschaftstreff der Stadt Sulzbach im Salzbrunnenhaus gab es wieder viele interessante Informationen. Gemeinsam mit Uwe Johmann, Vorstandsmitglied der Sparkasse Saarbrücken, und Jürgen Haas, Geschäftsführer der Stadtwerke Sulzbach, begrüßte der Sulzbacher Bürgermeister Michael Adam die Gäste. Adam zeigte sich sehr erfreut über die große Resonanz und wies darauf hin, dass es bei der Veranstaltung um einen Info-Austausch gehe und Unternehmen die Möglichkeit hätten, sich zu präsentieren. Besonderen Dank sagte Adam den beiden Mitveranstaltern, der Sparkasse Saarbrücken und den Stadtwerken Sulzbach, für die Finanzierung des Treffens.
 
In einem sehr informativen Vortrag beleuchtete Jörg Regitz, Marktbereichsleiter Unternehmenskunden der Sparkasse Saarbrücken, die Auswirkungen der EU-Gesetzgebung, speziell von Basel III und IV, für die Unternehmensfinanzierung. Sein Rat an die Firmenchefs: „Informieren sie ihre Hausbank regelmäßig, umfassend und offen.“ Auch unangenehme Entwicklungen sollten aktiv angesprochen werden.
 
„Unter 30 Prozent fangen wir gar nicht an.“ Mit diesem Spruch weckte Lutz Schmidt, Geschäftsführer der Firma Agilos GmbH mit Sitz in Altenwald, gleich das Interesse aller Anwesenden.  Mit Partnern hat die Firma nach Angaben von Schmidt ein Konzept entwickelt, um beim Energieverbrauch mindestens 30 Prozent einzusparen. Dabei geht es um die Verbrauchoptimierung bestehender aber auch neuer Wärmeerzeugungsanlagen durch IT-gestützte Prozessoptimierung in der Regelungs- und Steuerungstechnik.
 
Mit dem Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) hat ein Weltunternehmen seinen Hauptsitz in Neuweiler. Dr. Frank Obergrießer stellte das Institut und dessen Tätigkeitsschwerpunkte vor. Er hob hervor, dass das IBMT mit dem Team von Professor Dr. Peter Szurmann von der Augenklinik im Sulzbacher Krankenhaus eine Transplantationstechnik mittels Stammzelltherapie zur Heilung der altersbedingten Makula-Degeneration (AMD) entwickelt habe.
 
Schließlich machten Dirk Frank und Sebastian Ambos vom Verein „Wirtschaftsregion Saarbrücken“ in einem Kurzvortrag Werbung für eine Mitgliedschaft in dieser Gemeinschaft. „Mit dem Verein können wir die Kräfte aus Wirtschaft und öffentlicher Hand bündeln und somit Synergien schaffen, die unsere Region stark machen“, so Dirk Frank. Den anschließenden Umtrunk nutzten die Gäste zu einem zwanglosen Austausch mit den Referenten des Abends. Zudem wurden zahlreiche neue Kontakte geknüpft. 
 
weiter

CDU Deutschlands CDU-Mitgliedernetz Online spenden Deutscher Bundestag
Angela Merkel CDU.TV Newsletter CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Hermann Gröhe Angela Merkel bei Facebook Hermann Gröhe bei Facebook
© CDU Stadtverband Sulzbach-Saar  | Startseite | Impressum | Datenschutz | Kontakt | Inhaltsverzeichnis | Realisation: Sharkness Media | 0.07 sec. | 325227 Besucher