Corona Saarland Zahlen vom Gesundheitsministerium vom 13.01.2021:(Zahlen vom 19.12.2020) -- Bestätigte Fälle: (17939) 22.789 -- Neue Fälle (288) 178 -- Inzidens (194,0) 136,3-- Todesfälle (387) -- 614 Neue Todesfälle (+0) +26 --
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16.12.2020
 Am vergangenen Wochenende haben sich die Länderchefs mit der Bundeskanzlerin auf einen Lockdown ab Mittwoch, 16. Dezember, und bundesweit einheitliche Maßnahmen verständigt, um die Corona-Pandemie einzudämmen. 

Der saarländische Ministerrat hat die Corona-Rechtsverordnung heute entsprechend angepasst. 
Die neuen Maßnahmen im Überblick:
• Zusätzlicher Schutz von vulnerablen Gruppen: In Alten- und Pflegeheimen sollen ab einer Inzidenzrate von 150 zweimal wöchentlich alle Beschäftigten einschließlich aller Ehrenamtlichen und Leiharbeiternehmer und alle BewohnerInnen und Bewohner getestet werden. Alle BesucherInnen müssen bei jedem Besuch getestet werden. 
• Kontaktbeschränkungen: Es dürfen höchstens fünf Personen aus zwei Haushalten oder dem familiären Bezugskreis zuzüglich Kinder bis zum Alter von 14 Jahren zusammenkommen. Für die Weihnachtsfeiertage vom 24. bis zum 26. Dezember gilt eine abweichende Regelung. Es dürfen zum eigenen Hausstand vier weitere Personen aus dem familiären Bezugskreis zuzüglich Kinder bis zum Alter von 14 Jahren hinzukommen. Um auch Alleinstehenden die Möglichkeit zu geben, mit Familien mitzufeiern, darf statt eines Familienmitgliedes auch eine andere Person hinzukommen.
 
• Der Einzelhandel wird mit wenigen Ausnahmen geschlossen. Abhol- und Lieferdienste bleiben weiterhin möglich.
 
• Die bisher geschlossenen Betriebe und Einrichtungen bleiben weiterhin geschlossen.
 
• Körpernahe Dienstleistungen mit Ausnahme medizinisch notwendiger Behandlungen sind untersagt.
 
• Ausweitung der Maskenpflicht: Im öffentlichen Raum ist bei jedem nicht nur kurzfristigen Kontakt mit nicht zum eigenen Haushalt gehörenden Personen und einer Unterschreitung des Mindestabstands von 1,5 Metern, sofern nicht eine gleichwertige Infektionsschutzmaßnahme gewährleistet ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, sofern gesundheitliche Gründe nicht entgegenstehen.
 
• An den Schulen sollen im Zeitraum vom 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 die Kontakte deutlich eingeschränkt werden. Kinder sollen dieser Zeit wann immer möglich zu Hause betreut werden. Daher wird in diesem Zeitraum außerhalb der Ferien die Präsenzpflicht ausgesetzt. In Kindertagesstätten wird analog verfahren. Für Eltern werden zusätzliche Möglichkeiten geschaffen, für die Betreuung der Kinder im genannten Zeitraum bezahlten Urlaub zu nehmen. Für SchülerInnen, die keinen geeigneten häuslichen Arbeitsplatz haben beziehungsweise für die keine Betreuung gewährleistet ist, werden Angebote vorgehalten.
 
• In Hochschulen und Universitäten ist der Präsenzbetrieb (mit Ausnahme von Labortätigkeiten, Praktika, praktischen und künstlerischen Ausbildungsabschnitten und Prüfungen) untersagt.
 
• Der Unterricht an außerschulischen Bildungseinrichtungen im privaten und öffentlichen Bereich sowie theoretischer und praktischer Fahrschulunterricht ist in Präsenzform untersagt.
 
• Zur weiteren Vermeidung von Kontakten werden die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber gebeten, unbürokratisch Home-Office für ihre Beschäftigten zu ermöglichen und darüber hinaus zu prüfen, ob die Betriebsstätten entweder durch Betriebsferien oder großzügige Home-Office-Lösungen vom 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 geschlossen werden können, um bundesweit den Grundsatz „Wir bleiben zuhause“ umsetzen zu können.
 
• Der Freizeit- und Amateursportbetrieb einschließlich des Betriebs von Tanzschulen mit Ausnahme des Individualsports allein, zu zweit oder mit dem eigenen Haushalt ist untersagt. Alle öffentlichen und privaten Sportanlagen sind mit Ausnahme von Anlagen unter freiem Himmel zu schließen.
 
• Bei besonders hohem Infektionsgeschehen in sog. Hotspots können wie bisher auch regionale Verschärfungen vorgesehen werden.
 
• Die Ortspolizeibehörden werden ermächtigt, auf belebten Plätzen und Straßen den Verzehr von alkoholischen Getränken zu untersagen.
 
• Die Ortspolizeibehörden werden ermächtigt, auf belebten Plätzen und Straßen das Zünden von Pyrotechnik zu untersagen. Öffentlich veranstaltete Feuerwerke sind untersagt. Auch der Verkauf von Silvesterfeuerwerk ist verboten.
 
 
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13.12.2020
sol.de
Das öffentliche Leben wird im Saarland aufgrund der sich ausbreitenden Corona-Pandemie ab Mittwoch (16. Dezember 2020) weitgehend heruntergefahren. Das kündigte Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) nach einer Videokonferenz von Bund und Ländern an.
 
Tobias Hans hat die beschlossenen Maßnahmen am heutigen Sonntag (13. Dezember 2020) erläutert. Foto: BeckerBredel
 
Seit dem heutigen Sonntag (13. Dezember 2020) ist der bundesweit harte Lockdown beschlossene Sache. Bereits ab Mittwoch (16. Dezember 2020) bis zunächst zum 10. Januar wird das öffentliche Leben demgemäß drastisch heruntergefahren. In einer Pressekonferenz am Mittag hat sich Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) zu den Maßnahmen geäußert.
 
Exponentielles Wachstum
"Es liegen sehr arbeitsreiche Stunden hinter uns", sagte Hans zu Beginn der Konferenz. Bei dem Bund-Länder-Treffen habe man sich am heutigen Sonntag "intensiv miteinander abgestimmt"; der Ernst der Lage sei allen klar. Nach Aussage des CDU-Politikers befinde man sich "in einem exponentiellen Wachstum". Daher bestehe nun Handlungsbedarf. "Es hat sich nichts an der Gefährlichkeit des Virus geändert."
 
Einschränkungen beschlossen
Der Saar-Ministerpräsident sagte, eine Sieben-Tages-Inzidenz von 50 sei das Ziel. Um das auch umsetzen zu können, wurden weitere Einschränkungen beschlossen.
 
Saarland geht ab Mittwoch in den Lockdown
Im Saarland wird das öffentliche Leben wegen der sich ausbreitenden Corona-Pandemie ab Mittwoch weitgehend heruntergefahren. Das kündigte Hans an. Demnach sollen dann bis 10. Januar nur noch Geschäfte für den täglichen Bedarf wie etwa Supermärkte oder Apotheken offen bleiben dürfen. Darüber hinaus sollen auch Schulen schließen und die Präsenzpflicht aufgehoben werden.
 
Kontaktbeschränkung bleibt erhalten
Weiter gelten werde die Kontaktbeschränkung, dass maximal fünf Personen aus zwei Hausständen zusammenkommen dürfen. Die Regelung werde bis 10. Januar verlängert. Eine Ausnahme: Weihnachten.
 
Weihnachten
Für Weihnachten sollen die strengen Regeln für private Kontakte - maximal fünf Personen aus maximal zwei Hausständen - gelockert werden. Vom 24. bis 26. Dezember seien demnach neben des eigenen Hausstandes vier weitere Personen erlaubt, egal aus welchem Hausstand, zuzüglich Kinder im Alter bis 14 Jahre aus dem engsten Familienkreis.
 
Gottesdienste
Auch Gottesdienste an Weihnachten sollen nach Möglichkeit erlaubt bleiben, mit Abstandsregeln und ohne Singen. Dazu werde es Gespräche mit den Kirchen geben, sagte Hans.
 
Neujahr
Bundesweit gelte zudem an Silvester und Neujahr ein An- und Versammlungsverbot, der Verkauf von Pyrotechnik werde vor Silvester deutschlandweit verboten. Ausgangsbeschränkungen blieben nur eine "ultima ratio", so Hans. Noch seien die Zahlen im Land nicht so hoch, dass dies nötig werde.
 
Thema Alkohol
Ab Mittwoch werde außerdem der Alkoholkonsum im öffentlichen Raum deutschlandweit verboten, kündigte der Saar-Ministerpräsident an. "Es ist überhaupt gar nicht zuzumuten und zu erklären, dass in Krankenhäusern Menschen um das Leben von Covid-Patienten kämpfen und andere vor Glühweinständen stehen. Das können wir nicht zulassen."
 
Schulen und Kitas
Die Präsenzpflicht an den Schulen werde bis 10. Januar ausgesetzt, sagte Hans. Es werde aber eine Betreuung in Schulen für Kinder eingerichtet, die nicht daheim betreut werden könnten. Gesonderte Regelungen solle es für Abschlussklassen geben. Auch in Kitas solle eine Betreuung vorgehalten werden.
Einzelhandel
Mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf muss der Einzelhandel laut den Bund-Länder-Beschlüssen schließen. Von der Geschäftsschließung ausgenommen sind unter anderem: der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte für Lebensmittel, Direktvermarkter von Lebensmitteln, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen.
Alle Regelungen sollen am Dienstag (15. Dezember 2020) vom Kabinett beschlossen werden, sagte der Saar-Ministerpräsident.
 
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11.12.2020
sol.de
Harter Lockdown im Saarland steht bevor
Im Saarland gilt ein "harter Lockdown" als immer wahrscheinlicher. Aufgrund steigender Corona-Infektionszahlen hat die Landesregierung für den morgigen Freitag (11. Dezember 2020) eine Sondersitzung des Ministerrats einberaumt. Laut Ministerpräsident Hans (CDU) müsse man unbedingt handeln, damit die Corona-Zahlen nicht weiter steigen.
Corona-Zahlen im Saarland steigen weiter
Im Saarland steigen die Corona-Zahlen trotz der aktuellen Beschränkungen des öffentlichen Lebens weiter an. Allein in den vergangenen beiden Tagen waren 820 Corona-Neuinfektionen zu beklagen. Die Sieben-Tages-Inzidenzen in den Landkreisen sind weiterhin sehr hoch. Im Regionalverband Saarbrücken und im Landkreis St. Wendel sind sogar Werte von weit über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen zu beklagen.
 
Saarländische Kommunen fordern harten Lockdown
Aufgrund der alarmierenden Corona-Zahlen werden die Forderungen nach einem harten Lockdown im Saarland immer lauter. Am Abend forderten zunächst die saarländischen Kommunen, dass man die Zeit zwischen den Feiertagen nutzen müsse, um die andauernde Corona-Welle zu brechen: "Saarländische Kommunen fordern harten Lockdown ab 27. Dezember". Man erwarte von der saarländischen Landesregierung ein schnelles Handeln.
 
Ministerpräsident Tobias Hans kündigte am späteren Abend seinerseits an, dass die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland alarmierend seien und dass man für den morgigen Freitag eine Sondersitzung des Ministerrats einberufen habe, um über das weitere Vorgehen zu beraten.  "Wir müssen handeln, damit die Zahlen nicht weiter steigen – das sind wir den Menschen in unserem Land und den Beschäftigten in unserem Gesundheitssystem schuldig", schrieb Hans am Abend auf den sozialen Plattformen.
Der saarländische Ministerpräsident forderte weiterhin ein bundesweit beherztes Handeln: "Um die Lage in den Griff zu bekommen, ist ein harter Lockdown nötig".
Harter Lockdown im Saarland wird immer wahrscheinlicher
Dass ein solch harter Lockdown im Saarland bald kommen wird, gilt nach den jüngsten Entwicklungen als sehr wahrscheinlich, da sich nahezu alle politischen Entscheidungsträger einig sind, dass die bisherigen Corona-Beschränkungen nicht ausreichend sind, um die Lage in den Griff zu bekommen. Ob aber bereits am morgigen Freitag eine Entscheidung getroffen wird, ist bislang noch unklar, da am Wochenende auch noch Beratungen zwischen den Ministerpräsident:innen der einzelnen Bundesländer anstehen.
 
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09.12.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung von Manuel Görtz
Hans will bundesweiten harten Lockdown nach Weihnachten
Saar-Ministerpräsident Hans will bundesweiten harten Lockdown nach Weihnachten
Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat sich angesichts steigender Corona-Zahlen für einen bundesweiten harten Lockdown nach Weihnachten ausgesprochen, der bis zum 10. Januar laufen soll.
„Wenn die Zahlen auch weiterhin nicht signifikant sinken, dürfen wir uns härteren Maßnahmen nicht verschließen. Ich plädiere für einen bundesweiten Lockdown nach den Feiertagen“, sagte Hans.  Ein bundesweiter Jahres-Abschluss-Lockdown bis 10. Januar hätte den Vorteil, dass er bei wirtschaftlich geringerem Schaden in dieser Zeit eine große Wirkung entfalten könnte, betonte Hans.
Auch einer Verlängerung der Weihnachtsferien für Kinder von Eltern, die sich das wünschen, kann er sich vorstellen.  „Falls erforderlich, könnten wir den Schulstart mit einer Projektwoche beginnen, an der die Teilnahme freiwillig ist. Das wäre auch ein gutes Angebot für berufstätige Eltern. “ Regulär beginnen die Weihnachtsferien im Saarland am 21. Dezember. Erster Schultag ist der 4. Januar.  „Aus meiner Sicht ist ein kurzer harter Lockdown effektiver, um das Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen und minimiert den wirtschaftlichen Schaden im Vergleich zu einem monatelangen Lockdown light“, sagte Hans. Wichtig sei dabei allerdings, dass dieser Lockdown deutschlandweit umgesetzt wird. Nur das sorge für Akzeptanz der Corona-Politik in der Bevölkerung „Länderspezifische Regelungen bringen auf Dauer nicht viel.“  
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06.12.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung
 Ministerpräsident Hans (CDU) stellt Lockerungen nur für Weihnachten in Aussicht.  
Saarbrücken Zehn Menschen unterm Tannenbaum, aber höchstens fünf beim Rutsch ins Neue Jahr. Saar-Ministerpräsident Hans will die Corona-Regeln wohl nur für Weihnachten lockern - und für Silvester wieder verschärfen.
Die Saarländer werden Silvester diesmal wohl im engsten Kreis feiern müssen. Lockerungen der Corona-Beschränkungen, wie sie für Weihnachten geplant sind, werden wohl nicht bis 1. Januar verlängert. Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) sagte jetzt der Augsburger Allgemeinen: „Wir dürfen kein Risiko eingehen, auch nicht an Silvester.“ Wenn die Infektions-Zahlen auf hohem Niveau blieben, solle man „vor Silvester wieder zu den jetzigen strengen Corona-Regelungen zurückkehren“, forderte Hans. Die Infektionszahlen hatten sich in dieser Woche im Saarland tendenziell verschlechtert.
 
 
Für Weihnachten hatte Hans in Aussicht gestellt, dass sich zehn Personen treffen dürfen, und zwar aus mehreren Haushalten. Im aktuellen Teil-Lockdown, den Bund und Länder bis 10. Januar verlängern wollen, sind nur private Treffen von fünf Personen erlaubt, wobei Kinder unter 14 nicht mitzählen. Auch dürfen dabei nur maximal zwei Haushalte oder der engere Familienkreis zusammenkommen.
 
Mögliche Lockerungen von dieser generellen Regel für die Tage um Weihnachten und Silvester will die Landesregierung in der kommenden Woche festlegen. Auch die Frage, ob Hotels für Weihnachtsgäste öffnen dürfen, ist weiterhin offen. Allerdings zeichnet sich nach SZ-Informationen hier ab, dass anders als in einigen anderen Bundesländern Hotelübernachtungen von Weihnachtsgästen nicht gestattet werden.
 
Bereits am Donnerstag hatte Regierungssprecher Alexander Zeyer gegenüber der SZ gesagt, das Land mache Aufweichungen bei den Kontaktbeschränkungen generell abhängig vom weiteren Infektionsgeschehen. Ziel bleibe „natürlich“ die Lockerung vom 23. Dezember bis 1. Januar. Er hatte aber bereits eingeschränkt: „Es kann auch zu Unterscheidungen zwischen Weihnachten und Silvester kommen.“ Der Ministerpräsident selbst rückt in dem akutellen Zeitungsinterview nun aber bereits von den Plan ab, die Lockerung bis über Silvester aufrechtzuerhalten. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte bereits zuvor eine Verschärfung zum Jahreswechsel gefordert.
 
 
Ob das Saarland ebenso wie die meisten anderen Länder Hotelübernachtungen für Weihnachtsbesuche erlaubt, ist laut Zeyer ebenfalls abhängig vom Infektionsgeschehen. Das bewegt sich weiterhin auf hohem Niveau – Tendenz eher steigend: Am Freitag kamen laut Saar-Gesundheitsministerium 277 neue Corona-Fälle hinzu. Der Sieben-Tages-Wert pro 100 000 Einwohner lag bei 136,0. Es wurden zudem vier weitere Corona-Tote gemeldet.
 
 
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02.12.2020
Wir befinden uns in einer Situation, in der es wenige Lösungen gibt, die es allen recht machen. Im Folgenden die wichtigsten Aussagen zusammengefasst:
Wenn es um die Einschränkung von Grundrechten geht, ist ohnehin jede Lösung nur so etwas Im Folgenden die wichtigsten Aussagen zusammengefasst:
wie das kleinere Übel. Die Bundesregierung und die Landesregierungen bemühen sich stets um Maßnahmen, die möglichst geringe Belastungen mit sich bringen und möglichst große Wirkung entfalten. Wir wägen unsere Maßnahmen ständig aufs Neue sehr sorgfältig und nach einem intensiven Diskurs ab.
• Die Belastungen sind dennoch erheblich. Die Einschränkungen von Grundrechten zur Bekämpfung der Pandemie bleiben weitreichend. Die Geduld und die Disziplin der Menschen werden auf eine harte Probe gestellt. Dieses ist uns allen bewusst. Ich kenne niemanden, dem das leichtfällt. 
• Wir sind bisher sehr viel besser durch diese Krise gekommen als alle unsere Nachbarstaaten. Das verdanken wir nicht nur unseren Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung. Das verdanken wir zu einem ganz großen Teil dem unermüdlichen Einsatz der Beschäftigten in unserem Gesundheitssystem. Das verdanken wir zu einem ganz großen Teil aber auch der Vernunft und dem Verantwortungsbewusstsein der Menschen in unserem Land. 
• Die Infektionszahlen stagnieren bundesweit. Im Saarland ist das Infektionsgeschehen sogar leicht rückläufig. Hier ist die 7-Tage-Inzidenz von über 175 in der ersten Novemberwoche auf nunmehr 124 abgesunken, im Bund in der gleichen Zeit von etwa 160 auf etwa 150. 
• Unser Ziel ist es, das Infektionsgeschehen soweit zu senken, dass die Gesundheitsämter jederzeit die Kontaktpersonen von Infizierten nachverfolgen können, um diese wiederum zu Tests oder zur Quarantäne zu veranlassen. Das ist bei einer 7-Tage-Inzidenz von etwa 50 und weniger der Fall. 
• Davon sind wir derzeit noch weit entfernt. Das Infektionsgeschehen ist äußerst unberechenbar. Wie bei uns entstehen überall in Deutschland wie aus dem Nichts immer wieder neue Infektions-Hotspots. Wir sind immer noch in einer sehr kritischen Phase der Pandemie und längst noch nicht auf der sicheren Seite. Genau da müssen wir aber hin.
 
• Deswegen herrschte in der Konferenz der Regierungschefinnen und -chefs der Länder vergangenen Mittwoch die einmütige Haltung: Wir müssen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie ein Stück weit verschärfen. Wir müssen die Kontakte weiter reduzieren. Dies zumindest für die nächsten drei Wochen. Für die Tage von Weihnachten bis Silvester werden wir hingegen wieder etwas lockern, wenn die Infektionszahlen wie erhofft rückläufig sind.
 
• Wie es aussieht, werden wir noch in diesem Jahr oder spätestens zu Beginn des nächsten Jahres über einen Impfstoff verfügen. Wir sind auf diesen Zeitpunkt gut vorbereitet. Unser Gesundheitsministerium hat die neue Test- und Impfstrategie bereits erarbeitet. Die Einrichtung und Prüfung der voraussichtlich drei Impfstandorte ebenso wie Details zur Lagerung und zum Transport der Impfstoffe sind in Planung. Das notwendige Impf-Zubehör wie etwa Spritzen und Kanülen haben wir bereits beschafft. Wir haben auch bereits eine Million Antigentests bestellt, die wir vor allem zum Schutz von vulnerablen Gruppen und zur präventiven Testung vor allem in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen verwenden werden.
 
• Ein Wort noch zur Impfbereitschaft: Ich kann an alle nur appellieren, von der Möglichkeit des Impfens Gebrauch zu machen. Ich weiß, es gibt zwischen den Impfbereiten und den Impfverweigerern viele Menschen, die sich noch unschlüssig sind. Ich vertraue darauf: Wenn in Deutschland ein Impfstoff zugelassen ist, dann ist er auch sicher. Ich werde mich jedenfalls, wenn ich an der Reihe bin, impfen lassen.
 
• Mit dem Impfstoff sehen wir Licht am Ende des Tunnels. Am Horizont erscheint der Zeitpunkt, an dem wir die Pandemie besiegt haben können. Dennoch wird es auch mit der Impfung noch dauern. Bis dahin müssen wir uns noch zusammenreißen, müssen wir noch eine Zeit lang die Zähne zusammenbeißen. Aber wir sind in großer Solidarität auf gutem Kurs – wir werden dem Corona-Virus weiter gemeinsam die Stirn bieten.
 
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29.11.2020
sol.de
Im Saarland gilt ab dem heutigen Sonntag (29. November 2020) eine neue Corona-Verordnung. Damit einhergehend werden die verschärfenden Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie (in Anlehnung an den Beschluss des Bundes) verlängert und teils ausgeweitet.
Neue Corona-Verordnung
Am Freitag hat der saarländische Ministerrat die neue Corona-Verordnung beschlossen. Diese gilt ab dem heutigen Sonntag (29. November 2020) und umfasst folgende Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie:
Ausweitung der Maskenpflicht
Mit Inkrafttreten der neuen Verordnung muss auch vor Ladelokalen sowie auf den dazugehörigen Parkplätzen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Außerdem wird es eine generelle Maskenpflicht für geschlossene Räume, die öffentlich oder im Rahmen des Kundenverkehrs zugänglich sind, geben. Auch in Arbeits- und Betriebsstätten muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Die Ausnahme: der eigene Arbeitsplatz, solange der Mindestabstand gewahrt bleibt.
Personenbegrenzung von Treffen im öffentlichen Räum
Der Aufenthalt mehrerer Personen im öffentlichen Raum ist der neuen Verordnung zufolge so zu gestalten, dass er höchstens den Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts sowie Angehörige eines weiteren Haushaltes oder des familiären Bezugskreises umfasst, maximal jedoch fünf Personen.
Im privaten Raum ist der Aufenthalt weiterhin auf den Kreis der Angehörigen des eigenen Haushaltes sowie darüber hinaus Angehörige eines weiteren Haushaltes oder des familiären Bezugskreises von bis zu fünf Personen begrenzt. Zum (weiteren) Haushalt oder dem familiären Bezugskreis gehörende Kinder bis 14 Jahre sind bei den beschriebenen Kontaktbeschränkungen ausgenommen.
Betretungsbeschränkungen angepasst
Darüber hinaus wurden in der neuen Verordnung die Betretungsbeschränkungen für Einrichtungen, Anlagen und Betriebe angepasst: Bei einer Fläche von bis zu 800 Quadratmetern ist eine Person pro zehn Quadratmeter zulässig, bei Geschäften mit einer Fläche von über 800 Quadratmetern eine Person pro 20 Quadratmeter. Von dieser Regelung sind Gottesdienste ausgenommen.
 
Untersagung von Pyrotechnik
Die Ortspolizeibehörden werden im Rahmen der Verordnung dazu ermächtigt, das Zünden von Pyrotechnik auf belebten Plätzen und Straßen zu untersagen. Öffentliche Feuerwerke werden außerdem verboten.
 
Die weiteren verschärfenden Maßnahmen wie Betriebsuntersagungen (mit Ausnahme von körpernahen Dienstleistungen unter Einhaltung der Hygienekonzepte), Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum und Regelungen zu Betretung von Krankenhäusern bleiben unverändert bestehen.
 
Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
 
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27.11.2020
 Gesundheitsamt des Regionalverbandes registriert 85 neue Corona-Fälle 
Regionalverband 85 neue Corona-Infektionen registrierte das Gesundheitsamt des Regionalverbandes (RV) am Mittwoch, 25. November, bis 16 Uhr. Gleichzeitig durften 34 Personen ihre Quarantäne beenden. Daher galten am Mittwochabend 752 Menschen im RV als coronainfiziert, 426 in Saarbrücken, 109 in Völklingen, 66 in Sulzbach, 45 in Püttlingen, 32 in Heusweiler und 74 in den fünf weiteren Umland-Kommunen.
Das Telefon des Gesundheitsamtes – Nummer (0681) 506-5305 – ist montags bis freitags zwischen 8 und 15 Uhr besetzt. 
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24.11.2020
Die Zahl der mit COVID-19 Infizierten steigt im Saarland im Vergleich zum Vortag um 50 Fälle auf insgesamt 11.741 – Damit sind im Saarland aktuell 2.188 Personen aktiv infiziert. Von den an dem Virus erkrankten Personen werden aktuell 195 stationär behandelt – 51 davon intensivmedizinisch.
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21.11.2020
Sulzbach: Am 13. November 2020 ist der Leiter der Pressestelle und stellvertretende Kulturamtsleiter Elmar Müller im Alter von 65 Jahren plötzlich verstorben.
 
Der gelernte Bankkaufmann und geprüfte Betriebswirt arbeitete seit 1999 als freier Journalist, u.a. bei der Saarbrücker Zeitung in der Lokalredaktion Sulzbach-/Fischbachtal. Seit April 2011 übte er bei der Stadt Sulzbach das Amt des Leiters im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit aus.
 
Sein großes Interesse an den Menschen und am lokalen Geschehen machte Elmar Müller zu einem Kenner der Szene im Hinblick auf Kultur, Sport, Politik, Kirchen und Vereinsgeschehen.
 
Er war in der Region verwurzelt und verstand „lokal“ als große Chance.
 
Durch seine Hilfsbereitschaft und Warmherzigkeit, aber auch durch seinen Humor und seine Freundlichkeit war er nicht nur ein hochgeschätzter Kollege in der Stadtverwaltung, sondern auch für alle Stadträtinnen und Stadträte und Bürgerinnen und Bürger ein beliebter Mensch.
 
Als „Mitdenker“ und „Macher“ zeigte er Weitsicht. Er scheute sich nicht, zu hinterfragen. Durch dieses Selbstverständnis war Elmar Müller ein besonnener Ratgeber und Problemlöser.
 
Über die Erfüllung seiner beruflichen Pflicht hinaus, unterstütze er mit seiner Pressearbeit zahlreiche Sulzbacher Vereine in ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten.
 
Der Stadtverwaltung, den Vereinen und Institutionen geht mit ihm eine Schlüsselfigur verloren. Er selbst blieb lieber im Hintergrund, allerdings als treibende Kraft. Für uns alle war Elmar Müller ein Protagonist. Wir werden ihn nicht vergessen.
 
Seiner Familie gehört unser Mitgefühl.
Stadt Sulzbach/
Saar Der Personalrat Vorsitzende   Gabriela Maus
Michael Adam Bürgermeister
 
 
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