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23.09.2020
Saarbrücken Die Zahl der Corona-Infektionen im Saarland ist auf 3296 bestätigte Fälle gestiegen. 3032 Fälle gelten als geheilt.
Die Zahl der Corona-Fälle im Saarland ist landesweit im Vergleich zum Vortag um zwölf auf jetzt 3296 bestätigte Fälle angestiegen. Dies teilte das saarländische Gesundheitsministerium am Dienstagabend mit. Hier sind alle von den Gesundheitsämtern bis 18 Uhr gemeldeten Daten berücksichtigt.
 
1361 positiv bestätigte Fälle gibt es mittlerweile im Regionalverband Saarbrücken, 282 sind es im Kreis Merzig-Wadern. 331 Personen wurden im Kreis Neunkirchen positiv getestet, 689 im Kreis Saarlouis, im Saarpfalz-Kreis sind es 446. Im Kreis St. Wendel gibt es insgesamt 187 bestätigte Fälle. Die Zahl der bestätigten Todesfälle liegt weiterhin bei 178.
 
Von den an dem Virus erkrankten Personen werden aktuell sieben stationär behandelt – einer davon intensivmedizinisch (Stand 21.09.). Insgesamt 3032 der seit dem ersten Auftreten des Virus im Saarland positiv getesteten Fälle gelten inzwischen als geheilt.
 
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23.09.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung
Zur Eröffnung des Familienbüros kamen neben Vertretern der Caritas auch Bürgermeister Michael Adam (CDU, rechts)
Sulzbach Der Service soll Kinderarmut bekämpfen und Familien zu ihrem Recht verhelfen.
Familien mit wenig Geld haben einen Rechtsanspruch auf diverse Unterstützungsleistungen. Da viele aber nicht wissen, was ihnen zusteht, oder vor der Bürokratie kapitulieren, bietet das neue Familienbüro der Caritas in Sulzbach Beratungen an. Das Büro soll erreichen, dass anspruchsberechtigte Familien das Geld bekommen, das ihnen zusteheht.
 
Es handelt sich dabei um ein Modellprojekt des Caritasverbandes mit der Diözese Trier. Gefördert wird das Familienbüro mit Zuschüssen aus der bistumseigenen Stiftung „Menschen in Not“. „Wir haben mit dieser Einrichtung einen sozialpolitischen Ansatz und wollen präventiv gegen Familienarmut wirken“, betonte Gaby Jacquemoth vom Caritasverband der Diözese Trier bei der Eröffnung des Familienbüros am vergangenen Freitag.
 
Dieses Büro wurde als neues „Haus der Beratung“ in der ehemaligen städtischen Begegnungsstätte „Kompass“ eingerichtet.
 
Michael Groß, der Direktor des Caritasverbandes Saarbrücken und Umgebung, begrüßte bei der Eröffnung sowohl die Mitarbeiter der Caritas-Gemeinwesenarbeit Sulzbach als auch den Sulzbacher Bürgermeister Michael Adam und die erste Beigeordnete Mary-Rose Bramer (beide CDU).
Alexander Knauf vom Caritasverband für die Diözese Trier erklärte, dass es bei betroffenen Familien neben Informationsdefiziten und bürokratischen Hürden Angst vor Stigmatisierung gebe. „Im Familienbüro möchten wir diese Hürden abbauen und den Familien zeigen, wie sie die Unterstützung, die ihnen zusteht, auch bekommen können.“ Das sei besonders wichtig im Hinblick auf die seit Jahren steigende Kinderarmut in Deutschland.
 
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18.09.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung
Das Gesundheitsamt des Regionalverbandes meldete die aktuellen Corona-Fallzahlen.
 
Regionalverband (red) Das Gesundheitsamt des Regionalverbandes hat vier neue Coronafälle gemeldet (Stand 9. September, 17 Uhr). Weil am Dienstag kein Kranker die Quarantäne beendete, sind aktuell 27 Menschen im Regionalverband akut mit dem Coronavirus infiziert.
 
 
Davon leben 15 in Saarbrücken, je drei in Riegelsberg, Sulzbach und Völklingen, zwei in Püttlingen und einer in Heusweiler. In den anderen vier Kommunen gibt es derzeit keine Erkrankungsfälle.
 
 Die Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100 000 Einwohner bleibt im Regionalverband bei 6,4. Steigt diese sogenannte „7-Tage-Inzidenz“ auf über 35, sollen entsprechende Schutzmaßnahmen erlassen werden.
 
  Gute Nachrichten kommen vom Berufsbildungszentrum Neuweiler: Die Klasse der Fachrichtung Zerspanungsmechaniker durfte am Dienstag die Quarantäne verlassen und den Präsenzunterricht fortsetzen. Derzeit sind im Regionalverband noch zwei 12er-Kurse am Ludwigsgymnasium und zwei achte Klassen des Gymnasiums am Schloss in Quarantäne.
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16.09.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung Von Marcus Kalmes
Die Feuerwehr Dudweiler rettete bei der 19. Brandstiftung in der Fischbachstraße eine Frau und zwei Kinder mit der Drehleiter aus dem Hochhaus.  
Exklusiv Dudweiler: Die Serie der Brandstiftungen in der Fischbachstraße könnte aufgeklärt sein, das Kriminalitätsproblem im Saarbrücker Stadtbezirk bleibt.
Die Polizei hat nach einer erneuten Brandstiftung am Montagabend in Dudweiler einen 69 Jahre alten Mann festgenommen. Er kommt nach Angaben der Ermittler für zahlreiche Brände in der Dudweiler Fischbachstraße in Frage. Die Serie von nun 19 Brandstiftungen in den Obdachlosen-Unterkünften binnen knapp zwölf Monaten hält den Saarbrücker Stadtbezirk in Atem (wir berichteten). Die Stimmung rund um den sozialen Brennpunkt in der Fischbachstraße 5a und 5b, in dem es auch mehr als 100 Polizei-Einsätze gab, ist so brisant, dass Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) und Sozialdezernent Tobias Raab (FDP) am Montag zum Einsatzort eilten.
 
Gegen 18.30 Uhr hatte ein Brandstifter in einem der beiden städtischen Hochhäuser in der Fischbachstraße Feuer gelegt. Im Flur von Gebäude 5a wurde Müll angezündet. Die Freiwillige Feuerwehr Dudweiler rettete sechs Personen aus dem verqualmten Gebäude – darunter mehrere Kinder. Ersten Ermittlungen zufolge ergab sich ein Tatverdacht gegen den 69-Jährigen, der in dem Haus wohnt. Die Feuerwehr musste ihn retten. Der Mann hatte Rauchgase eingeatmet und wurde in eine Klinik gebracht.
 
Die Polizei nahm den mutmaßlichen Brandstifter vorläufig fest. Er befand sich gestern im Krankenhaus, wo ihn Polizisten bewachten. Der Tatverdächtige wurde dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Die Staatsanwaltschaft stellte Antrag auf Erlass eines Haftbefehls. Der Haftbefehl erging noch gestern.
 
Freiwillige Feuerwehr Dudweiler rettet sechs Personen
 19 BilderErneute Brandstiftung in der FischbachstraßeFoto: Feuerwehr Dudweiler
Stadtpressesprecher Thomas Blug erklärte: „Die Verwaltung ist sich der schwierigen Situation in der Fischbachstraße bewusst. Uwe Conradt hat sich unmittelbar nach dem jüngsten Brand selbst ein Bild vor Ort gemacht. Einer der Bewohner wurde durch den Alarm der Rauchmelder, die nach dem vorherigen Brand installiert wurden, auf das Feuer aufmerksam und konnte es löschen. Die Feuerwehr war schnell vor Ort und hat die Situation schnell in den Griff bekommen. In Abstimmung mit Uwe Conradt wird Tobias Raab einen kontinuierlichen Austausch zwischen den Institutionen der Sozialarbeit im Stadtteil, der Polizei und der Landeshauptstadt aufbauen, um gemeinsam Ansätze zu entwickeln, wie die Situation vor Ort verbessert werden kann. Klar ist aber auch, dass die Landeshauptstadt auch künftig Angebote für Menschen in allen Lebenslagen schaffen muss.“
 
Die Fischbachstraße ist nur einer der Brennpunkte in Dudweiler. Der Saarbrücker Zeitung liegen Informationen vor, wonach die Polizei sich verstärkt auf Dudweiler konzentriert und ein Maßnahmen-Konzept erarbeitet. Der Grund: Die Kriminalitätsraten schießen nach oben. Markus Müller, der Leiter der für Dudweiler, Sulzbach, Quierschied und Friedrichsthal zuständigen Polizei-Inspektion (PI) Sulzbach, bestätigt auf SZ-Anfrage: „Dudweiler ist im Moment der Schwerpunkt unserer polizeilichen Arbeit.“
 
Marcus Kalmes
 
Während die Kriminalitätsraten in Sulzbach, Quierschied und Fischbach der Polizei wenig Kopfzerbrechen bereiten, will sie – auch im Austausch mit anderen Dienststellen – in Dudweiler mehr Präsenz zeigen. Zahlen erklären, warum sie den knapp 27 000 Einwohner zählenden Stadtbezirk Dudweiler, zu dem Jägersfreude, Herrensohr und Scheidt gehören, ins Visier nimmt.
 
Im Jahr 2020 gab es bereits drei Tötungsdelikte. Seit 2010 waren es insgesamt 13. Markant sind in Dudweiler neben Drogendelikten auch sogenannte Rohheitsdelikte wie Raub, Körperverletzung und Straftaten gegen die persönliche Freiheit. Allein in Dudweiler-Mitte mit der Fußgängerzone, dem Alten Markt, dem Dudo-Platz und dem Anger stiegen die Fallzahlen von 2017 bis 2019 von 116 über 140 auf 149. Die Zahlen der Rohheitsdelikte sind mit denen vom St. Johanner Markt in der Saarbrücker City vergleichbar. Dort stiegen sie von 2017 bis 2019 von 122 über 152 auf 154.
 
ber: Während der St. Johanner Markt das pulsierende Herz von Saarbrücken ist und täglich von Zehntausenden Menschen frequentiert wird, sind in Dudweiler-Mitte um ein Vielfaches weniger Leute unterwegs. Im Klartext: weniger Menschen, mehr Kriminalität. PI-Leiter Markus Müller bestätigt: „Die Kriminalitätslage rund um den Dudweiler Markt mit den steigenden Zahlen ist auffällig.“
 
 Die Kriminalität am Dudweiler Markt und im Anger (hinten rechts) steigt seit Jahren. Deshalb legt die Polizei ihr Augenmerk auf das Gebiet.  
Die Kriminalität am Dudweiler Markt und im Anger (hinten rechts) steigt seit Jahren. Deshalb legt die Polizei ihr Augenmerk auf das Gebiet. Foto: BeckerBredel
In der saarländischen Kriminalitätsstatistik 2019, die unter den Kommunen enorme Unterschiede aufweist, liegt die Landeshauptstadt auf dem Spitzenplatz. Das ist wenig überraschend, weil Saarbrücken die größte Stadt und Anziehungspunkt für Menschen aus dem Umland ist – Stichworte Drogen, Prostitution, Obdachlose. Aber: „Dudweiler wäre auf Platz acht dieser Statistik“, hatte Müller bei deren Vorstellung erklärt. 1841 Straftaten werden für 2019 in der Kriminalitätsstatistik für Dudweiler gelistet (SZ vom 16. Juli). Dabei sticht der Anstieg der Diebstähle ins Auge: ein Plus von 108 Prozent.
 
 
Das Augenmerk der Polizei liegt auch auf Einbrüchen und dem Drogenproblem. Sie hat insbesondere die Entwicklung im Umfeld „besonders schutzwürdiger Einrichtungen“ wie Schulen im Blick. Hier soll ein Konzept entwickelt werden, um den Anstieg der Kriminalität zu verhindern. „Mit den Schulleitungen sind wir schon im ständigen Austausch“, erklärt Müller. Weitere Problemfelder: die Tuning-Szene („Auto-Poser“), Verkehrssicherheit, Probleme wegen einiger zugezogener Großfamilien, illegale Nutzung von Kfz-Nummernschildern an verschiedenen Autos, Vermüllung oder Diebstahl aus Kleidercontainern.
 
Oberbürgermeister Conradt verweist darauf, dass private oder öffentliche Projekte geplant sind, „die Dudweiler aufwerten werden. Hierzu zählt das Projekt ,Wohnen am Anger’. Der private Investor will vier Gebäude mit 109 Wohnungen bauen und 22 Millionen Euro in den Stadtteil investieren. 24 Millionen umfasst das private Projekt ,Rathausblock’, ein großflächiger Bau in der Sulzbachtalstraße mit Einkaufsmarkt, Wohnungen und Durchgang zur Fußgängerzone. Desweiteren plant die Stadt, die Fußgängerzone aufzuwerten und neu zu gestalten.“ Investitionen in den Stadtteil und dessen Belebung seien die besten Instrumente, „um negativen Entwicklungen entgegenzuwirken“.
 
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13.09.2020
von Sol.de
Das saarländische Gesundheitsministerium hat fünf neue Corona-Infektionen gemeldet. Alle Zahlen:
 
Im Saarland gab es bislang 3.210 Corona-Infektionen. 
 
Im Saarland sind zurzeit 85 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Samstag (12. September 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat.
 
Fünf Neuinfektionen gemeldet
Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 5 auf jetzt 3.210 Fälle. Bislang sind 175 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Als geheilt gelten inzwischen 2.950 Menschen. Das sind 8 mehr als am Vortag.
Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 6 stationär behandelt (+/-0). Davon liegen 2 auf der Intensivstation (+/-0).
 
Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
- Regionalverband Saarbrücken: 1.336 (+2 gegenüber dem Vortag)
- Landkreis Saarlouis: 665 (+1)
- Saarpfalz-Kreis: 436 (+0)
- Landkreis Neunkirchen: 315 (+0)
- Landkreis Merzig-Wadern: 272 (+2)
- Landkreis St. Wendel: 186 (+0)
 
 
Wie die Statistik zustande kommt
Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.
 
Begriffserklärung
Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.
 
Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.
 
Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.
 
Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.
 
Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.
 
Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 12.09.2020
 
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06.09.2020
 Auch für kommende Woche hat die Polizei Geschwindigkeitskontrollen im Saarland angekündigt. 
Für die Zeit von Montag, 07. September 2020, bis Sonntag, 13. September 2020, hat die saarländische Polizei folgende Geschwindigkeitskontrollen angekündigt:

Montag, 07.09.2020
- Fürth
- B 51 zwischen der Landesgrenze und Saarbrücken
- B 423 zwischen Homburg und Blieskastel
 
Dienstag, 08.09.2020
- Roden
- B 51 zwischen Völklingen und Saarlouis
- A 8 zwischen Heusweiler und Neunkirchen
 
Mittwoch, 09.09.2020
- St. Wendel
- B 406 zwischen Nennig und Oberleuken
- A 620 zwischen Saarlouis und Saarbrücken
 
Donnerstag, 10.09.2020
- Saarlouis
- B 41 zwischen Wolfersweiler und Oberlinxweiler
- A 8 zwischen der Landesgrenze Luxemburg und Merzig
 
Freitag, 11.09.2020
- Stadtbereich Saarbrücken
- L 126 zwischen Quierschied und St. Ingbert
- L 157 zwischen Weiskirchen und Losheim am See
 
Samstag, 12.09.2020
- Püttlingen, Saarlouiser Straße
 
Sonntag, 13.09.2020
- Homburg
- L 108 zwischen St. Ingbert und Fechingen
- B 51 zwischen der Landesgrenze und Saarbrücken
 
Die Polizei weist darauf hin, dass es sich bei den angekündigten Messstellen um Unfallörtlichkeiten handelt, die nach Unfallhäufung, Unfallfolgen und Unfallursachen ausgewählt wurden. Über die angekündigten Kontrollen hinaus sind weitere Geschwindigkeitskontrollen möglich.
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05.09.2020
Bericht Regio-Journal
 Die Sparkasse Saarbrücken richtet sich neu aus und verkleinert das Filialnetz.
18 Filialen sind betroffen, wobei acht in SB-Center umgewandelt werden.
„Das andauernde Niedrigzinsniveau, zunehmender Preis-und Kostendruck, die fortschreitende Digitalisierung und ein sich stetig veränderndes Kundenverhalten sind seit Jahren große Herausforderungen für die Finanzbranche. Dazu kommen die noch nicht absehbaren Auswirkungen der Covid-19-Pandemie“, begründet die Sparkasse Saarbrücken ihre Entscheidung.
Derzeit sind coronabedingt 16 Filialen geschlossen. Acht dieser Filialen (Hühnerfeld, Schafbrücke, Göttelborn, Auersmacher, Bliesransbach, Fechingen, Rockershausen undWehrdener Berg) werden in SB-Center umgewandelt, die übrigen acht (Jägersfreude, Neuweiler, Bischmisheim, Fischbach, Scheidt, Lauterbach, Fürstenhausen und Heidstock) künftig geschlossen. Aufgrund geringer Nutzung entfallen zudem die beiden SB-Standorte Herrensohr und Karlsbrunn. Die Beraterinnen und Berater der betroffenen Filialen werden unsere Kundinnen und Kunden von den umliegenden Filialen aus betreuen.
Nach der Umstrukturierung bleibt die Sparkasse nach eigenen Angaben mit 39 personenbesetzten Filialen und 26 SB-Standorten nach wie vor mit weitem Abstand der größte und flächendeckendste Anbieter von Finanzdienstleistungen in der Region.
Die Umstrukturierungen beginnen ab September 2020.
Mitarbeiter werden reduziert
Der SR berichtet, dass in den nächsten fünf Jahren 150 Arbeitsplätze sozialverträglich abgebaut werden.
Auch sollen Sparkassen-Neukunden ab einer „Kurzfristigen Einlage“ von mehr als 100.000 Euro ein Verwahrungsentgelt bezahlen. Dies wurde auch bei der Saar-Pfalz-Sparkasse vor einigen Tagen eingeführt.
 
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05.09.2020
Neuweiler: Die Hofer Christdemokraten setzen sich seit Jahrzehnten erfolgreich für die Sanierung von Straßen und Gehwegen ein.
Umso mehr freut es die CDU Neuweiler, dass die notwendigen Asphaltarbeiten wie im Sonnenweg und in der Hochstraße im Bereich Denkmal laufen.
Darüber hinaus hat die örtliche CDU  die Erweiterung des Parkplatzes am BBZ und die Neu- Anlage von Anwohnerparkplätzen im Bereich Karl- Marx Straße vorgeschlagen.
Beide Maßnahmen werden sehr gut angenommen.
Der Erfolg aktiver CDU- Arbeit im Stadtrat wird hier für alle Bürgerinnen und Bürger sichtbar.
Christian Jochum, Petra von Ehren-Hiry
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03.09.2020
Sulzbacher Stadtratsmitglieder und Bürger informierten sich in Birkenfeld
Mitglieder des Sulzbacher Stadtrates sowie interessierte Bürger informierten sich beim Institut für angewandtes Strommanagement (IfaS) über das Null-Emissions-Mobilitätszentrum sowie weitereumweltfreundliche Technologien. 
SULZBACH  Kürzlich besuchte Bürgermeister Michael Adam mit Mitgliedern des Stadtrats und weiteren Privatpersonen den Umwelt-Campus Birkenfeld. Es ging um die Umsetzung von Klimaschutz und regionaler Wertschöpfung in der Praxis. Prof. Peter Heck, geschäftsführender Direktor des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS), begrüßte über 30 Gäste am Null-Emissions-Mobilitätszentrum des Umwelt-Campus Birkenfeld.
 
Unter einem Solarcarportfeld befinden sich dort drei Ladesäulen, davon zwei Schnelladesäulen, die seit März 2020 der breiten Öffentlichkeit zum Laden von Elektrofahrzeugen zur Verfügung stehen. Alternativ sorgt ein Batteriespeichersystem dafür, dass ungenutzte Energie zwischengespeichert werden kann.
 
Die Sulzbacher hatten die Möglichkeit, verschiedene Typen von Elektrofahrzeugen des IfaS selbst Probe fahren zu können. Zudem erhielten die Gäste eine Führung zu markanten Stationen am Campus, an denen innovative Technologien zur Wirkung gebracht und ein nachhaltiges, ganzheitliches Zusammenspiel konzipiert und erreicht wurde.
 
So wurden beispielsweise das über 500-kWp starke PV-Kraftwerk auf den Dächern des Umwelt-Campus, die Biotope mit Regenwasserrigolen sowie die Technik-Zentrale im Keller des zentralen Neubaus besichtigt. Heck erläuterte unter anderem die Funktion der Erdkollektoren und der Wärmerückgewinnung des Lüftungssystems, die Regenwassernutzung für die Toilettenspülungen, die Wärmepumpenanlage, sowie die Absorptionskältemaschine, die von einer solarthermischen Anlage angetrieben wird. Das IfaS am Umwelt-Campus beschäftigt sich seit rund 20 Jahren mit den Fragen rund um umwelt-freundliche Technologien und Stoffstrom-Analysen; berät national und international Unternehmen, Städte, Gemeinden und Regierungen zu ihren individuellen Potenzialen, informiert über effektives Ressourcenmanagement, die Vorteile regionaler Wertschöpfung und benennt auch gezielt Fördermöglichkeiten.
 
„Wir sehen uns als Impulsgeber, um ökologische Technologien und Herangehensweisen möglichst schnell, nachhaltig und effektiv in die Praxis zu überführen und für alle Beteiligte dabei Nutzen zu generieren“, betonte Prof. Heck während des Rundgangs. Thema des Abends war außerdem der Klimaschutzmanagement-Antrag der Stadt Sulzbach. „Eine nachhaltige Entwicklung ist ein sehr komplexer Prozess, der viel Kommunikation und viel Projektentwicklung benötigt. Einiges haben wir schon unternommen, wie die Wärmedämmung städtischer Gebäude, das Umrüsten von Straßenbeleuchtung auf LED oder die Schaffung von zusätzlichen Retentionsflächen durch die Renaturierung des Salinenparks und des ehemaligen Freibadgeländes“, so Michael Adam.
 
„Wir wollen auf diesem Weg weitergehen und haben jetzt diesbezüglich neue Aktivitäten angestoßen. Für die Aufstellung eines Klimaschutzkonzeptes und eines Klimaschutzmanagements haben wir uns mit Prof. Peter Heck vom Umwelt-Campus Birkenfeld der Universität Trier und geschäftsführender Gesellschafter des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) Unterstützung geholt. Unter anderem wollen wir im nächsten Jahr einen Klimaschutzmanager oder eine Klimaschutzmanagerin einzustellen und als Stadt auch bei einer möglichen Neuauflage des Projektes „Global Nachhaltige Kommunen im Saarland“ teilnehmen.“
 
Abschließend vermittelte Dr. Bernhard Alscher, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Birkenfeld, wertvolle Tipps aus der Zusammenarbeit mit dem Institut. Er zeigte auf, wie über getätigte Investitionen in den Klimaschutz seit acht Jahren viel Geld in die Gemeinde zurückfließt und welche besondere Bedeutung dabei der Klimaschutzmanager und die Arbeit mit dem IfaS haben.
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28.08.2020
Video-Appell von Ministerpräsident @tobiashans
an alle Saarländerinnen und Saarländer:  Bitte halten Sie sich weiter an unsere Corona-Regeln.

www.youtube.com/watch

 
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