Neuigkeiten
12.08.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung von Martin Rolshausen und Marcus Kalmes
Abkühlung, geplant und auch überraschend
Der St. Johanner Markt in der Saarbrücker Innenstadt verwandelte sich bei dem Unwetter am Dienstag in eine Wasserlandschaft.    
Saarbrücken Die Stadt rettet in der Hitzeperiode Grünanlagen vor dem Verdursten. Freibadplätze bleiben aber limitiert. Ein Unwetter brachte Mensch und Natur am Dienstag Abkühlung, sorgte jedoch in Saarbrücken für einen Großeinsatz der Rettungskräfte.
 
Erst kam Regen. Dann kamen Donnergrollen, Sturm und Hagel. Dann hörte man bereits die Sirenen. Polizei und Feuerwehr hatten am Dienstag in Saarbrücken ab 16.30 Uhr alle Hände voll zu tun. In drei Stunden mussten die Berufsfeuerwehr sowie der Großteil der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken 110 Einsätze stemmen: Äste waren abgebrochen, Ziegel heruntergefallen, Wasser in Gebäude gelaufen,  Straßen überflutet. Insgesamt waren knapp 150 Helfer von der Berufsfeuerwehr und von der Freiwilligen Feuerwehr im Dauereinsatz.
 
 
Die Polizei-Inspektionen Sulzbach und Völklingen erklärten auf SZ-Anfrage, dass es in ihren Zuständigkeitsgebieten keine größeren Unwetter-Probleme gegeben hat. Vom Unwetter betroffen waren nach Angaben der Berufsfeuerwehr überwiegend die Saarbrücker Innenstadt sowie die Stadtteile Brebach, Güdingen und Fechingen. Verletzte gab es keine. Auf der Autobahn 620 musste nach Angaben der Polizei-Inspektion Saarbrücken-Stadt zwischen 17.20 und 17.50 Uhr in Höhe der Bismarckbrücke in jeder Fahrtrichtung die Überholspur wegen Überflutung gesperrt werden.
 
 
Ärger über Unwetter-Schäden und Aufatmen wegen der kurzen Abkühlung – mit beidem hatte kaum jemand in dieser Heftigkeit gerechnet. Offenbar auch die Saarbrücker Stadtverwaltung nicht. Wie jeden Tag in dieser heißen Zeit schwärmten am Dienstag ab dem frühen Morgen rund 30 Mitarbeiter im Stadtgebiet aus, um zu gießen. „Neben den Jungbäumen werden Blumenampeln, Blumenkübel und Pflanzbeete gewässert“, teilte Michaela Kakuk von der Stadtpressestelle mit. Unterschiedlich große Tankfahrzeuge mit einem Fassungsvermögen zwischen 1000 und 3000 Litern waren auch gestern unterwegs. Darüber hinaus nutzten die städtischen Gießtrupps Hydranten. An einigen Orten, zum Beispiel im Deutsch-französischen Garten, stehen auch Wassersprenger zur Verfügung. „Zudem unterstützen die freiwilligen Feuerwehren im Rahmen ihrer Möglichkeiten beim Bewässern der Pflanzen und Bäume im Stadtgebiet“, sagte Kakuk. Die städtischen Grünanlagen, so lautete die Botschaft, werden mit ausreichend Wasser versorgt.
 
  Dass sie alle, die es wollen, mit einem Platz am Wasser versorgt, kann Gabriele Scharenberg-Fischer nicht sagen. Die Geschäftsführerin der städtischen Bäder GmbH kann wegen der Corana-Maßnahmen nicht so viele Menschen in die Saarbrücker Bäder lassen, wie dort gerne reinmöchten. Das hatte am Samstag zu Tumulten vor dem Totobad geführt (wir berichteten). An heißen Tagen waren in den vergangenen Jahren bis zu 7000 Besuchern im beliebtesten Saarbrücker Freibad, sagt Scharenberg-Fischer. Zurzeit dürfen sich dort nicht mehr als 920 Menschen gleichzeitig aufhalten. Um möglichst vielen den Zugang zu ermöglichen, hat die Bäder GmbH zwei Schichten eingerichtet: Die ersten 920 Besucher dürfen zwischen 9 und 14 Uhr ins Bad, die zweite Phase ist zwischen 15 und 20 Uhr. Dazwischen haben die Mitarbeiter eine Stunde Zeit für Hygienemaßnahmen, also die Säuberung des Bades.
 
Um das Ganze steuern zu können, hat die Stadt beschlossen, dass die Eintrittskarten vorab übers Internet gekauft werden müssen. Wer eine Karte vorab gekauft hat, kommt rein, wer keine hat, nicht. Das war die Theorie. Weil es Menschen gibt, die keinen Zugang oder keine Erfahrung mit dem Internet haben, habe man es ermöglicht, auch einen Teil der Karten direkt an der Kasse zu kaufen. Das sei auch ein „Entgegenkommen“ für Menschen gewesen, die lieber bar als mit Karte übers Internet zahlen, sagt Scharenberg-Fischer. Und auch für Kinder und Jugendliche, die ja nicht geschäftsfähig sind, somit im Internet keine Karten kaufen und auch nicht auf Hilfe der Eltern rechnen können, war das kleine Kartenkontingent an der Kasse gedacht.
 
Die Botschaft sei auch auf der Internetseite der Bäder GmbH klar formuliert, auf Deutsch und Französisch: Wer keine Karten gebucht hat, hat wenig Chancen, ins Bad zu kommen. „Die kommen aber trotzdem alle“, sagt Scharenberg-Fischer. Das habe am Samstag zu Problemen geführt. Bereits am Sonntag habe man reagiert, mehr Sicherheitspersonal eingesetzt und die „Wegführung an der Kasse besser organisiert“.
 
 Markus Backes von der Stadt Saarbrücken gießt das Grün vor der Turnhalle in der Scharnhorststraße – das war vor dem Unwetter.  
Nun überlege man, ob man für die zweite Schicht klar kommuniziert, dass nur derjenige reinkommt, der vorher Karten gekauft hat. Es gebe dann nur noch Nicht-Internet-Karten für die erste Schicht. „Wir sind uns aber noch unsicher und in Abstimmung mit der Stadt“, sagt Scharenberg-Fischer. Denn auch wenn zweisprachig bekanntgemacht wird, dass man am Nachmittag gar nicht erst zu kommen braucht, wenn man keine Karte hat, sei die Gefahr groß, dass „die dann wieder alle kommen und Stunk machen“. Man mache sich dazu weiter Gedanken. Was gut funktioniere: der Wechsel zwischen den Schichten. „Wir hatten die Befürchtung, dass wir die Leute um 14 Uhr nicht aus dem Bad rauskriegen. Aber das klappt ohne Probleme“, sagt Scharenbarg Fische.
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10.08.2020
 SULZBACH Die Coronapandemie macht erfinderisch. Da die geplante Ausstellung im Atelier „Herrenlos“ in Sulzbach im Juni bereits ausgefallen ist, hat sich nun eine andere Lösung gefunden: Die „Herrenlosen“ machen „Gartenkunst“! Das heißt, die neuen Arbeiten der Gruppe werden unter freiem Himmel im Garten und auf der Terrasse vor dem Atelier ausgestellt. Es gibt, wie immer, viel Neues zu entdecken in den Bereichen Malerei, Keramik für den Innen- und Außenbereich und Kunsthandwerk hat man sich einiges ausgedacht. Die Gastausstellerinnen Nathalie Schorr und Sarah Hussong präsentieren Trockenblumenvarianten und selbstgenähte Baby/Kleinkindbekleidung.
„Gartenkunst“ wird am 23. August von 11 bis 18 Uhr statt. Natürlich kann das alles nur bei regenfreiem Wetter stattfinden. Jeder Besucher sollte eine Maske mitbringen.
Das Atelier „Herrenlos“ ist in der Stephanstraße 13, in Sulzbach zu finden.
 
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10.08.2020
Eine Stunde lang wollen die Akteure der Ü 50 Theatergruppe das Publikum mit kleinen humorvollen Sketchen. 
Eine Stunde lang wollen die Akteure der Ü 50 Theatergruppe das Publikum mit kleinen humorvollen Sketchen. 
SULZBACH Die Theatergruppe Ü50 der Volkshochschule Sulzbach unter der Leitung von Brigitte Thul lädt für Sonntag, 16. August, zu einer Freilicht-Theater-Matinée im Innenhof der historischen Salzhäuser ein.
Eine Stunde lang wollen die Akteure der Gruppe das Publikum mit kleinen humorvollen Sketchen, auch in Mundartart, unterhalten.
 
„Do wäärd geschwätzt, wie uns de Schnawwel gewachs is“, so das Motto. Da werden sich viele garantiert wiedererkennen und sagen: „Joo, joo, das do kenn ich aach, wie bei uns dehemm!“ Eine Reservierung ist erforderlich. Einlasskarten gibt es bei VHS Sulzbach. Die Theatergruppe Ü 50 der VHS Sulzbach ist durch ihre erfolgreichen Mundart-Abende sowie „Theater um 6“ im Salzbrunnenhaus weit über Sulzbach hinaus bekannt. Vielleicht ist an diesem Morgen jemand dabei, der Interesse am Theaterspielen hat und seine Spielfreude mit der Theatergruppe Ü 50 der VHS Sulzbach ausüben will teilen.
Proben sind jeweils mittwochs von 16 bis 17.30 Uhr im Salzbrunnenhaus.
Anmeldungen bei der VHS Sulzbach, Tel. (0 68 97) 508-400 oder bei Brigitte Thul, Telefon (0681) 93 81 57 56.
 
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08.08.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung von Patric Cordier
Netz-Gangster machen in Sulzbach Beute
Tatort Internet: Von dort versuchen Kriminelle, Verbrauchern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Zum Beispiel mit vermeintlich günstigen Gartenschwimmbädern. Die Interessenten zahlen und gehen  leer aus. Solche Fälle gab es jetzt im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Sulzbach. 
Tatort Internet: Von dort versuchen Kriminelle, Verbrauchern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Zum Beispiel mit vermeintlich günstigen Gartenschwimmbädern. Die Interessenten zahlen und gehen  leer aus. Solche Fälle gab es jetzt im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Sulzbach. Foto: davidevison - Fotolia/David Evison
Sulzbach Polizeiinspektion Sulzbach stellt Kriminalstatistik 2019 vor. Betrüger im Internet beschäftigen die Beamten ebenso wie die Brutalität gegen Feuerwehrleute, Sanitäter und Polizisten. Und in Dudweiler schnellen die Diebstahlszahlen hoch.
 
 
Übergriffe auf Einsatzkräfte, ob Sanitäter, Feuerwehrmann oder Polizist, häufen sich. Auch im Gebiet der Inspektion Sulzbach. „Der Respekt vor der Polizei hat in den letzten Jahren nachgelassen. Es kommt häufiger zu Widerstandshandlungen, zu Schlägen und Tritten. Es wird auch gespuckt“, sagt Markus Müller. Er ist der neue Chef der Polizeiinspektion (PI) Sulzbach. Und ihm bereitet aktuell die Internetkriminalität Sorgen: „Die Corona-Zeit hat das Internet für Täter noch attraktiver gemacht. Vorsicht ist geboten bei Fakeshops, wo man Geld ins Ausland überweist, die Ware aber nie sieht. Es gibt gerade mehrere Fälle, in denen Schwimmbäder angeboten wurden.“
 
 
Müller und seine rund 80 Kolleginnen und Kollegen sind für Sulzbach, Friedrichsthal, Quierschied und Dudweiler zuständig. Die saarländische Kriminalitätsstatistik weist große Unterschiede aus zwischen den Kommunen. Die Landeshauptstadt liegt wenig überraschend auf einem traurigen Spitzenplatz. „Dudweiler wäre auf Platz acht dieser Statistik“, sagt Müller, „gerade rund um den Dudo-Platz registrieren wir Auffälligkeiten.“ 1841 Straftaten wurden 2019 in Dudweiler begangen, dabei sticht der Anstieg der Diebstahlszahlen (plus 108 Prozent) ins Auge. „Wir wollen dort die Präsenz erhöhen“, sagt Müller und wird mit anderen Dienststellen zusammenarbeiten.
 
 
In Sulzbach funktioniert diese Zusammenarbeit der Polizeiinspektion mit den Kollegen vom dortigen Kommunalen Ordnungsdienst sehr gut. „Die Sicherheitspartnerschaft zwischen uns als Stadt mit unserer City-Wache sowie unserer Ortspolizeibehörde und der Polizei hat sich bewährt“, sagt Sulzbachs Bürgermeister Michael Adam. „Der neue PI-Leiter hat erklärt, dass wir als Stadt unsere Hausaufgaben gemacht haben. Darüber bin ich froh.“
 
Im Vergleich zu 2018 sank die Zahl der Straftaten in Sulzbach um 4,6 Prozent. Die Zahl der Wohnungseinbrüche ging deutlich auf 24 zurück. Einen Anstieg zeigt die Statistik bei den Körperverletzungen mit 149 Fällen und einem Anstieg um 22,1 Prozent.
 
In Friedrichsthal wurden 586 Straftaten gemeldet, ein Plus von 1,4 Prozent. Dazu haben vor allem die vermehrten Fälle von Straßenkriminalität wie Raub und Sachbeschädigung (ein Plus von 45 Prozent) und Diebstählen (plus 33,8 Prozent) beigetragen. Rückläufig sind dort die Wohnungseinbrüche, die Rauschgiftkriminalität ist sogar um über die Hälfte zurückgegangen.
 
Die positive Entwicklung fortgesetzt hat sich in Quierschied, wo die Zahl der Straftaten erneut um neun Prozent zurückging. „Es ist der Teil unseres Zuständigkeitsbereiches, welcher uns am wenigsten Sorgen bereitet“, sagt Müller. Auffallend sind die deutlichen Rückgänge bei den Diebstählen (25,5 Prozent) und Sachbeschädigungen (27,7 Prozent). In der landesweiten Statistik steht Quierschied nur noch auf Platz 25. „Es ist sehr erfreulich, dass sich die Zahlen so entwickelt haben“, sagt Quierschieds Bürgermeister Lutz Maurer, „sie spiegeln auch unsere Erfahrungen und die Rückmeldungen aus der Bevölkerung wider.“
 
Obwohl der „Schutzmann an der Ecke“ nach der langen Personalausdünnung der Vergangenheit angehört, scheint die Sicherheitslage in der PI Sulzbach gut zu sein. „Aufgrund der ein oder anderen Auffälligkeit ist es das Ziel, mehr Präsenz zu zeigen. Leider stoßen wir da personell an die Grenzen“, sagt Müller. Er schildert die Situation in der PI als „entspannt, aber wachsam“. Eine Wachsamkeit, der mehr Respekt gebührt, wie Bürgermeister Adam findet: „Die Polizeibeamtinnen und -beamten verdienen bei ihrer Arbeit die Unterstützung aus Politik und Gesellschaft.“
 
Das „Verkehrsunfalllagebild“ für die PI Sulzbach weist einen leichten Anstieg der Unfallzahlen auf, besonders auf den Autobahnen. Aber auch die Zahl der Wildunfälle ist angestiegen und übertrifft in Quierschied sogar knapp die Autobahnzahlen (60:59).
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08.08.2020
 Sulzbach: „Wir sind so froh, dass wir wieder hier schwimmen dürfen.“ Immer wieder bekamen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sulzbacher Kommunalen Dienstleistungs-Gesellschaft KDI diesen Satz in den letzten Tagen von Besucherinnen und Besucher des Hallenbades im Sportzentrum Mellin zu hören.
 
Seit dem 28. Juli ist das Bad wieder geöffnet. Und es scheint so, als hätten die Fans des Bades nur darauf gewartet. Denn an den ersten beiden Tagen war jeweils die zulässige Höchstzahl von Besuchern in den beiden Badezeiten anwesend. In der ersten Woche begaben sich insgesamt rund 350 Badegäste ins kühle Nass. Die Gäste, so heißt es, seien weitgehend erleichtert, dass alles im Bad so gut organisiert sei. „Wir haben in unserem Bad ohnehin hohe Hygienestandards, die unser Team um Schwimmmeisterin Silke Schneider vorbildlich umsetzt“ sagt Klaus Gottfreund, der technische Leiter der KDI. Um das Schwimmen im Hallenbad im Sportzentrum Mellin wieder zu ermöglichen, hatte die KDI im Vorfeld umfangreiche Corona-Vorkehrungen getroffen. So müssen alle Badegäste beim Eintritt ihre Kontaktdaten auf einem Formular angeben. Die maximale Besucherzahl wurde infolge des Hygienekonzeptes auf maximal 35 Schwimmgäste pro Schwimmzeit festgelegt. Abstands- und Zugangsregelungen wurden gekennzeichnet, so auch zum Beispiel der Zugang zu den Duschen. In den Umkleidekabinen können nur die dafür gekennzeichneten Spinde genutzt werden. Im großen Becken wurden Schwimmbahnen abgetrennt.
 
Mary-Rose Bramer, die Erste Beigeordnete vertritt zurzeit den in Urlaub befindlichen Bürgermeister Michael Adam, stellt fest: „Die sehr gute Resonanz zeigt deutlich, dass die Entscheidung des Rates, das Bad noch in den Ferien wieder aufzumachen, richtig war.“ Zudem weist sie daraufhin, dass Schwimmen sehr gut für die Gesunderhaltung ist, weil es das gesamte Herz-Kreislauf-System in Schwung bringe.
 
Das Hallenbad im Sportzentrum Mellin ist von dienstags bis samstags von 8 bis 11 und 15 bis 19 Uhr für den Publikumsverkehr geöffnet. In den Zeiten dazwischen wird das Bad nach Hygiene-Vorgaben komplett gereinigt und desinfiziert. Geöffnet ist nur das große Becken, Nichtschwimmer- und Babybecken sind geschlossen.
 
Montags ist das Bad für die Vereine geöffnet.
 
Das Formular für die Kontaktdaten kann auf der Interseite der KDI heruntergeladen werden:
 
Bistro Relax im Sportzentrum ist geöffnet
 
Wer nach dem Schwimmen oder dem Sport noch was trinken oder eine Kleinigkeit essen möchte, kann dies im Bistro Relax im Sportzentrum tun. Das Bistro mit dem besonderen Ambiente ist geöffnet. Das Team um Sonny und Süleymann (Kurz Sülo) Murioglu freut sich auf ihren Besuch. Das schmucke Lokal mit seiner schönen Außenterrasse ist auch der ideale Ort für Familienfeiern.
 
Die Öffnungszeiten sind montags von 16 bis 23 Uhr, dienstags bis donnerstags von 8.30 bis 23 Uhr, freitags von 8.30 bis 24 Uhr, samstags von 10 bis 24 Uhr, sonntags ist Ruhetag. Mehr unter Telefon (06897) 4866 oder 0160-92542998
 
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08.08.2020
 Am Montag, den 10. August 2020, wird der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) mit der Instandsetzung der L 250 zwischen St. Ingbert und Dudweiler beginnen.
 
Betroffen ist der Streckenabschnitt vom Ortsausgang St. Ingbert bis zum Ortseingang Dudweiler. Gebaut wird in zwei aufeinander folgenden Bauabschnitten. Des Weiteren wird in einem 3. Bauabschnitt innerhalb der Ortsdurchfahrt noch der Kreisverkehrsplatz Dudweiler Straße/Alleestraße/Im Oberen Werk bis zur Straße „In den Schankgärten“ erneuert. Der 3. Bauabschnitt wird in den Herbstferien durchgeführt.
 
Im 1. Bauabschnitt wird die L 250 auf einer Länge von 440 Meter in Vollausbau erneuert. Im Anschluss daran wird auf einer Länge von 770 Meter der Fahrbahnoberbau in einer Gesamtstärke von ca. 20 Zentimeter erneuert. Bei dem direkt angrenzende Geh- und Radweg wird der Oberbau in einer Stärke von ca. 10 Zentimeter erneuert.
 
Der 2. Bauabschnitt vom Anschluss der L 126 bis Ortseingang Dudweiler wird, einschließlich der Herstellung eines neuen Gewässerdurchlasses, im Vollausbau hergestellt.
 
Im 3. Bauabschnitt wird die Deckschicht und Binderschicht der L 250 in der Ortsdurchfahrt St. Ingbert vom Kreisverkehrsplatz Dudweiler Straße/Alleestraße/Im Oberen Werk bis zur Einmündung "In den Schankgärten" erneuert.
 
Der erste Bauabschnitt beginnt am Ortsausgang St. Ingbert und geht bis zum Anschluss an die L 126. Die Fahrbahn wird auf einer Länge von ca. 1200 Metern erneuert. Wegen unzureichender Fahrbahnbreite und aus Gründen der Arbeitsstättensicherheit ist eine Vollsperrung der Strecke erforderlich.
 
Der Verkehr aus Richtung Dudweiler kann bis zum Anschluss L 126 fahren und wird ab da über die L 126 bis zur L 108 und über die Ensheimer Straße in die Innenstadt von St. Ingbert umgeleitet. Der Verkehr von St Ingbert kommend wird ab dem Kreisverkehr Dudweiler Straße / Alleestraße über die Saarbrücker Straße (alte B40) und die L 126 (Zubringer) bis zur L 250 umgeleitet.
 
Die St. Ingberter Straße in Neuweiler ist während der Baumaßnahme nur als Sackgasse erreichbar.
 
Die Bauzeit des 1. Bauabschnittes beträgt vorbehaltlich geeigneter Witterung ca. acht Wochen.
 
Die Baumaßnahme ist mit dem öffentlichen Linienverkehr abgestimmt. Über Änderungen der Fahrpläne informieren die Linienbetreiber.
 
Der LfS rechnet während der Hauptverkehrszeiten mit Verkehrsstörungen. Den Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, auf die Verkehrsmeldungen im Rundfunk zu achten, absehbare Störungen bei der Routenplanung zu berücksichtigen, und angemessene Fahrzeit für die Umleitungsstrecken einzuplanen.
 
Die Bauabschnitte 2 und 3 folgen ab Anfang bzw. Mitte Oktober 2020, ebenfalls unter Vollsperrung der jeweiligen Streckenabschnitte. Dazu wird der LfS separate Medien- und Verkehrsinformationen veröffentlichen.
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06.08.2020
Zum Konzert der Gruppe Century Fox aus Dudweiler beim Sulzbacher Musiksommer waren viele Fans der jung gebliebenen Rocker gekommen. 
SULZBACH Das war fetzig und laut - Rock vom Allerfeinsten. Zum Konzert der Gruppe Century Fox aus Dudweiler beim Sulzbacher Musiksommer waren viele Fans der jung gebliebenen Rocker gekommen. Schon mehr als 30 Jahre sind Century Fox in der saarländischen Musikszene unterwegs. Werner Scholl – Drums, Chris Kuhn – Vocals,
Horst Gregorius – Bass, Julian Trenz – Guitar und Martin Herrmann – Guitar interpretierten Songs aus fünf Jahrzehnten Musikgeschichte in ihrem eigenen Stil. Schon im Vorfeld hatten die Musiker über facebook klargemacht, dass sie sich nach der Corona-bedingten Zwangspause riesig auf den Live-Auftritt freuen und einen „heißen Abend“ versprochen.  Und so legten die fünf Jungs gleich ordentlich los und begeisterten mit Rock-Klassikern und ausgelassener Spielfreude ihr Publikum.  
Gesponsert wurde der Auftritt von den Stadtwerken Sulzbach.  
 
An diesem Freitag, 7. August, gastieren  „Maria Mastrantonio & Friends“ beim Sulzbacher Musiksommer.  Die saarländische Sängerin Maria Mastrantonio präsentiert
ein abwechslungsreiches Programm aus Songs der Pop-, Rock- und Soulmusik. Musikalisch begleitet wird Maria von dem saarländischen Pianisten Manfred Schärf, mit dem die Sängerin schon seit vielen Jahren in unterschiedlichen Musikformationen
zusammenarbeitet.
Für den Sulzbacher Musiksommer haben die beiden Musiker einen besonderen Gast dabei.  Es handelt es sich um den jungen, talentierten und aus Sulzbach stammenden
Sänger Timo Jenewein, der im Saarland und über die Grenzen hinaus bekannt ist.
„Maria Mastrantonio & Friends“ werden von den Firmen Heller Baugesellschaft und Heller Bedachungen sowie dem Steuerberater Stefan gesponsert.
 
Am letzten Musiksommerabend dieses Jahres, Freitag, 14. August, ist  Joë's Big Bazaar (kurz JBB) zu Gast auf der Bühne im Innenhof der historischen Salzhäuser. JBB ist ein Projekt des szenebekannten Bassisten und Gitarristen Joë Reitz, der unter diesem Bandnamen mit wechselnden Musikern der saarländischen Musikergemeinde auftritt, in diesem Fall mit Gerhard Hoff, u.a. Gitarrist der preisgekrönten Formation „slowhand“, sowie mit Jürgen Petry, dem singenden Beizenwirt (Lunchtime Strippers, Todos Los Buitres, KrummStubb Orchestra), genannt „die Lerche vun Kaltnaggisch“. Diese drei Musiker spielen auch in der Band „zeBreeeze“ zusammen.
JBB nimmt die Gäste mit auf eine Reise durch die Blues-, Rock-, Pop- und Soulgeschichte.
JBB arrangiert legendäre Songs für die Besetzung mit zwei Gitarren und Percussion. Das Ganze wird mit einer guten Portion Humor präsentiert. Es verspricht ein interessanter Abend zu werden. Sponsor von Joë's Big Bazaar ist die Vereinigte Volksbank.  
 
Info:  
Alle, die Karten reserviert haben (auch auf der „Warteliste“), werden gebeten, diese auch abzuholen. Alle nicht abgeholten Karten werden am Konzertabend nur bis 18.30 Uhr an der Abendkasse zurückgehalten. Weitere Informationen  bei Stefanie Bungart-Wickert, Telefon (06897) 508-420, Mail: info@vhs-sulzbach.de. red./jb
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03.08.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung
In Sulzbach will man die Freundschaft zu den Partnerstädten trotz Corona weiter zum Erblühen bringen. 
Sulzbach: Sulzbach sät Samen aus, damit der Gedanke an die Städtefreundschaften mit Ravanusa, Arc-et-Senans und Rémelfing aufblüht.
 Als Zeichen der Verbundenheit mit den drei Partnerstädten hat Sulzbachs Bürgermeister Michael Adam (CDU) mit Vertretern der Freundschafts- und Partnerschaftskomitees im Freundschaftsgarten neben dem Gradierwerk auf dem Salzbrunnengelände Samenkugeln ausgesät. „Wir möchten damit ein Zeichen setzen, dass unsere europäischen Freundschaften trotz der Corona-Krise lebendig sind“, erklärte Adam. Er erinnerte daran, dass aufgrund der Corona-Pandemie Begegnungen und Projekte im Rahmen von Städtepartnerschaften in diesem Jahr abgesagt werden mussten.
Im April hatte sich Adam in Briefen an die Bürgermeister der Partnerstädte gewandt und bedauert, dass die Corona-Entwicklung keine Kontakte zulasse. Bei der jetzigen Aktion wurden 27 Samenkugeln ausgesät. Diese stehen für die 27 EU-Mitgliedsstaaten. Adam sagte: „Durch das Aussäen dieser Samenkugeln soll der Gedanke der Städtepartnerschaften und damit verbunden die europäische Freundschaft nicht nur in Sulzbach, sondern auch in den Partnerstädten aufblühen.“ Deshalb werden auch Kugeln an die Kommunen Arc-et-Senans in Frankreich und Ravanusa in Sizilien verschickt. Die Samen für die Freunde aus dem französischen Rémelfing konnte Adam beim jüngsten Musiksommerabend an Bürgermeister Hubert Bouring  überreichen. Das teilt die Stadt Sulzbach mit.
Die älteste der drei Städtefreundschaften ist die mit Ravanusa in Italien.  Der Freundschaftsvertrag wurde 1995 geschlossen. Die Urkunde zur Städtepartnerschaft wurde 2000 unterzeichnet.  Die Freundschaft mit Arc-et-Senans besteht seit 2014. Mit Rémelfing pflegt die Stadt Sulzbach seit 2016 eine Freundschaft.
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01.08.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung von Daniel Kirch
Das Testkonzept im Saarland wird umgesetzt
Wer kann sich wo ab Montag auf Corona testen lassen?
Die Corona-Teststation auf dem Messegelände in Saarbrücken öffnet wieder.  
 
Saarbrücken Einen Monat nachdem die Kassenärztliche Vereinigung ihr Corona-Test-Zentrum auf dem alten Saarbrücker Messegelände mangels Nachfrage geschlossen hat, wird es am Montag wieder eröffnet. Allerdings mit anderem Betreiber und neuer Aufgabe: Es geht nicht mehr darum, vom Hausarzt überwiesene Verdachtsfälle zu testen – um diese (wenigen) Fälle kümmern sich inzwischen die Hausarztpraxen selbst.
 
In der neuen Station werden unter Federführung des Gesundheitsministeriums Personen ohne Symptome getestet, vor allem Urlaubsrückkehrer und Lehrer. Bis zu 2000 Abstriche sollen pro Tag möglich sein – entsprechend groß ist der logistische und organisatorische Aufwand. Die Bundeswehr hat eigens 40 Reservisten einberufen, die meisten kommen von einer Sanitätseinheit in Dornstadt nahe Ulm.
Wer kann sich auf dem ehemaligen Messegelände kostenlos testen lassen?
 
Alle Urlauber, die mit dem Auto, dem Bus oder der Bahn aus dem Ausland zurück ins Saarland gereist sind; wer aus einem Risikogebiet kommt, ist zum Test verpflichtet.
Alle 9000 Lehrer des Landes; sie können bis Ende des Jahres einen zweiten Abstrich nehmen lassen.
Personen, die vom Gesundheitsamt zum Test aufgefordert werden.
le anderen Saarländer, die sich gerne mal testen lassen wollen, müssen eine Gebühr von 90 Euro zahlen. Wie verhindert werden soll, dass diese Menschen sich einfach als Urlaubsrückkehrer ausgeben und dann in den Genuss eines kostenlosen Tests kommen können, ist bislang unklar.
 
Wann kann man sich auf dem ehemaligen Messegelände testen lassen?
 
Ab Montag. Das Zentrum soll nach Angaben des Gesundheitsministeriums werktags von 7 bis 20 Uhr geöffnet sein, samstags von 9 bis 15 Uhr.
 
Bis wann läuft der Betrieb dort?
 
Erstmal bis auf weiteres. Helfer, die in der Test-Stelle eingesetzt sind, gehen davon aus, dass der Betrieb bis Ende des Jahres oder sogar bis weit ins nächste Jahr laufen könnte.
 
Was gilt für Reisende, die mit dem Flugzeug aus dem Urlaub zurückkommen?
 
Sie können sich am Flughafen Ensheim ab nächster Woche kostenlos testen lassen. Für Rückkehrer aus Risikogebieten ist der Test verpflichtend. Allerdings gibt es derzeit keine Direktverbindungen aus solchen Gebieten nach Ensheim. Wer Urlaub in einem Risikogebiet gemacht hat und in Luxemburg landet, muss sich ebenfalls testen lassen (auf dem ehemaligen Messegelände).
 
Was ist mit Personen, die mit der Bahn, dem Bus oder dem Auto aus einem Risikogebiet zurückkehren?
 
Sie sind künftig verpflichtet, sich im Testzentrum einem Corona-Test zu unterziehen. Wirklich kontrollieren kann das aber niemand – jedenfalls nicht ohne engmaschige Grenzkontrollen, die nach den Erfahrungen des Frühjahres diskreditiert sind. In Grenznähe soll die Bundespol
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28.07.2020
 Aus dem Bundesförderprogramm zur „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ fließen in diesem Jahr 600.000 Euro an unsere Stadt zur Sanierung des Sportzentrums. Architektin Claudia Schaus-Hoffmann erläuterte, was im Sportzentrum mit dem Geld passiert. Das Zentrum sei für die Stadt von herausgehobener Bedeutung, da dieser Ort als Veranstaltungs- und Sportstätte genutzt werden könne, so Uhl.
 
In der Stadtbibliothek zeigte sich der Abgeordnete beeindruckt von den hohen Ausleihzahlen, die Bibliotheksleiter Martin Degen präsentierte. Im Rahmen des Förderprogramms „Vor Ort für Alle – Soforthilfeprogramm für zeitgenmäße Bibliotheken in ländlichen Räumen“ des Deutschen Bibliotheksverbandes erhält die Stadtbibliothek Sulzbach eine Förderung in Höhe von rund 20.000 Euro. Diese Mittel sollen helfen, die Infrastruktur und die Ausstattung für zeitgemäße Angebote und multifunktionale Nutzungsmöglichkeiten zu verbessern. Markus Uhl ist für unsere Stadt ein wichtiger Ansprechpartner. Ich danke ihm sehr herzlich für seinen großartigen Einsatz zum Wohle unserer Stadt.
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