Die Coronazahlen in Deutschland vom 15. September Neuinfektionen +8840 Todesfälle +82 Inzidenz 77,9 ( Saarland Inzidenz 73,2 )
Neuigkeiten
23.12.2020
Die Corona-Verordnung wird über Weihnachten leicht gelockert. Dadurch werden die beschlossenen Regeln für die Feiertage allerdings etwas komplizierter. Wir haben die Kontaktbeschränkungen - so einfach wie möglich - für euch zusammengefasst.
 
An Weihnachten dürfen Haushalte im Saarland maximal vier Gäste über 14 Jahren einladen. Symbolfoto: Federico Gambarini/dpa-Bildfunk
 
Die Kontaktbeschränkungen, die über Weihnachten im Saarland gelten, sorgen vielerorts für Verwirrung. Kein Wunder, liest sich die Regel laut Corona-Verordnung doch so: 
 
"Vom 24. bis zum 26. Dezember 2020 wird der Aufenthalt im privaten Raum (Wohnraum und dem dazugehörigen befriedeten Besitztum) auf den Kreis der Angehörigen des eigenen Haushaltes sowie darüber hinaus Angehörige des familiären Bezugskreises und einer weiteren nicht zum familiären Bezugskreis gehörenden Person von bis zu vier Personen begrenzt. Zum familiären Bezugskreis oder der weiteren Person gehörige Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen."
 
Die Kontaktbeschränkungen an Weihnachten im Klartext
Das heißt konkret zusammengefasst:
 
- Ein Haushalt darf zu Weihnachten maximal vier weitere Personen über 14 Jahren einladen.
- Die vier Personen sollen aus dem familiären Bezugskreis kommen. 
- Ausnahme: Eine:r der vier Gäste darf auch eine Person außerhalb des Familienkreises sein
- Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitberechnet.
 
Wer gehört zum "familiären Bezugskreis"?
Zum familiären Bezugskreis zählen laut Verordnung Ehegatt:innen, Lebenspartner:innen und Partner:innen einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft sowie Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Geschwisterkinder und deren jeweilige Haushaltsangehörige. 
 
Beispiele: Welche Gast-Kombinationen sind möglich?
Zum Beispiel dürfen also Eltern (aus einem Haushalt) mit ihrer Tochter und deren Partner:in (aus einem Haushalt) und dem Sohn und dessen Freund:in (aus einem Haushalt) sowie den Enkelkindern unter 14 Jahren feiern. Würden Tochter und Sohn jedoch nicht mit ihren Partner:innen zusammenleben, dürfte nur eine:r der beiden Lebensgefährt:innen eingeladen werden. 
 
Andere mögliche Kombinationen wären etwa:
- Eltern (1 Haushalt) + Großeltern (1 Haushalt - 2 Personen) + Sohn (1 Haushalt) + Partnerin (1 Haushalt)
- Mutter (1 Haushalt) + Lebensgefährte (1 Haushalt) + Tochter und Lebensgefährtin (1 Haushalt - 2 Personen) + Freund der Familie
- Mann und Ehefrau + Schwester mit Partner (1 Haushalt) + Sohn mit Partnerin (1 Haushalt)
 
Alleinstehende dürfen mit einem weiteren Haushalt feiern
Für alleinstehende Menschen gilt derweil weiterhin die Zwei-Haushalte-Regel. Demnach dürfen Menschen, die Weihnachten ohne Familie verbringen, mit Freund:innen aus einem weiteren Haushalt feiern. Maximal dürfen fünf Personen im privaten Bereich zusammenkommen. Zum Beispiel also:
 
- Single + Pärchen (1 Haushalt)
- Pärchen (1 Haushalt) + 3 befreundete WG-Bewohner:innen (1 Haushalt)
 
Die Polizei hat angekündigt an den Feiertagen Kontrollen durchzuführen: Starke Polizeipräsenz an Weihnachten und Silvester im Saarland geplant. Wir wünschen dennoch ein frohes Fest! Lasst euch nicht verwirren.
 
 
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11.12.2020
 SULZBACH: Der Kämmerer der Stadt Sulzbach hat es wieder geschafft: Dem Stadtrat liegt der Haushaltsentwurf für 2021 zur Beratung vor. Das war in diesem Jahr mit noch höheren Anforderungen verbunden als sonst, da durch die Corona-Krise die Abstimmung der Zahlen besonders herausfordernd war. Mit der Vorlage des Haushaltsentwurfs kann der Stadtrat der Stadt Sulzbach sein wichtigstes Recht, nämlich das Budgetrecht, ausüben und die finanziellen Geschicke der Stadt bestimmen.
 
Der Blick auf den Haushaltsentwurf selbst zeigt, dass es gelungen ist, das Haushaltsdefizit von 3,5 Mio. in 2019 auf rund 430.000 Euro zu minimieren. „Der Ausgleich des Haushalts bleibt weiter das Ziel, weswegen auch alle Einsparbemühungen ausgeschöpft werden müssen. Allerding muss trotz des Sparens auch in wichtige Projekte investiert werden“, so Bürgermeister Michael Adam. Damit ist der Grundgedanke des vorgelegten Zahlenwerks formuliert: „Eiserne Disziplin und Sparen, aber die wichtigen Projekte für die Stadt angehen, damit wir das Gemeinwesen nicht kaputtsparen“, so Adam weiter.
 
Zu den wichtigen Projekten gehört der Bereich Kinder, Jugend und Familie. Rund 5,8 Mio. Euro werden hierfür vorgehalten. Es soll weiterhin in Baumaßnahmen und die Erweiterung von Kindergärten investiert werden. Im Kindergarten Schnappach beispielsweise wird im kommenden Jahr am Außengelände gearbeitet. Auch die Unterhaltung der Spielplätze steht weiter auf dem Programm. Seit 2016 wurde hier schon Vieles getan: In Brefeld, in Altenwald im Röchlingpark und im Salinenpark wurden neue Spielgeräte angeschafft, in Fallschutz und Tisch-Bank-Kombinationen investiert.
 
Bildung ist ein weiteres Schlagwort. Ganz vorne auf der To-Do-Liste steht die Digitale Schule. Bis 2022 sollen die beiden städtischen Grundschulen über digitale Infrastrukturen verfügen. Aber auch in die Unterhaltung der Schulgebäude sollen Gelder fließen. Für den Bereich Bildung sind rund 2 Mio. Euro vorgesehen.
 
Weiter investiert wird auch im Sektor ÖPNV. Der behindertengerechte Ausbau von Bushaltestellen, wie zum Beispiel bei den Haltestellen am Sulzbacher Bahnhof ist geplant. Außerdem sollen Mittel bereitstehen, um das neue Radverkehrskonzept der Stadt weiter zu entwickeln.
 
„Es ist einerseits gelungen, das Defizit beachtlich zu minimieren, andererseits zielgerichtet in die Zukunft der Stadt zu investieren“, resümiert Michael Adam.
 
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26.11.2020
sol.de
 Saarländer:innen müssen sich in der Corona-Pandemie auf strengere Kontaktbeschränkungen einstellen. Auch der Teil-Lockdown bleibt bestehen. Dafür gibt aber Lockerungen an Weihnachten.
Dem Saarland stehen weitere Wochen im Teil-Lockdown bevor. Die seit Anfang November geschlossenen Restaurants, Kneipen und Kultur- und Freizeiteinrichtungen bleiben bis zum 20. Dezember dicht, wie der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) am Mittwoch (25. November 2020) in Saarbrücken mitteilte. Dieser Schritt sei angesichts weiterhin hoher Corona-Neuinfektionszahlen notwendig.
Hans: Sind nicht so weit, wie gewünscht
Man sei im Bemühen, die Pandemie einzudämmen, weitergekommen. Aber "nicht so weit, wie wir uns das gewünscht haben", sagte Hans. "Deswegen müssen wir bei diesem Lockdown, der eigentlich nur für den November dauern sollte, jetzt nachschärfen." Zuvor hatten die Regierungschef:innen der Bundesländer mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihre weiteren Maßnahmen in der Pandemie abgestimmt.
Verschärfung der Kontaktregeln
Zum Kurs der nächsten Wochen gehört auch eine Verschärfung der Kontaktbeschränkungen. Private Zusammenkünfte mit Freunden und Verwandten sind demnach auf den eigenen und einen weiteren Haushalt beschränkt, maximal auf fünf Personen. "Wir haben aber auch gesagt, dass wir Kinder unter 14 Jahren generell davon ausnehmen möchten", sagte Hans. Generell gelte: Alle nicht notwendigen Kontakte sollten weiter unterbleiben.
 
Maskenpflicht an belebten Plätzen
"Wir haben auch mehr Maskenpflicht beschlossen", sagte Hans. Ab sofort werde auch an öffentlichen belebten Plätzen in Deutschland eine Maskenpflicht gelten. Eine Mund-Nasen-Bedeckung müsse auch am Arbeitsplatz getragen werde, wenn der Abstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden könne. "Weniger Kontakte, mehr Masken: Davon erwarten wir uns, dass das dazu beiträgt, dass Infektionsgeschehen noch weiter nach unten zu drücken", sagte Hans.
 
Lockerungen über Weihnachten
Für Weihnachten und Silvester jedoch stehen Lockerungen an: Vom 23. Dezember bis spätestens 1. Januar sollen Treffen bis zu einer Obergrenze von zehn Personen auch aus mehr als zwei Haushalten ermöglicht werden. "Wir glauben, das ist verantwortbar, weil es auch möglich sein muss, dass soziale Kontakte noch stattfinden. Denn auch die sind wichtig für unsere Gesellschaft", sagte Hans.
 
Kein Vorziehen der Weihnachtsferien
Der Groß- und Einzelhandel bleibt geöffnet. Auch Kitas und Schulen sollen offen bleiben. In den Schulen im Saarland gebe es bereits Maskenpflicht ab der 5. Klasse und gute Hygienekonzepte, sodass ein "optimaler Schutz" gewährt werde. Ein Vorziehen der Winterferien stehe an der Saar nicht zur Diskussion: "Sie beginnen am 19. Dezember und dabei bleibt es." Das schaffe Planungssicherheit für die Menschen.
 
 
MP "sehr optimistisch" für nächstes Jahr
Hans sagte, er sei "sehr optimistisch", dass bundesweit die Zahlen im nächsten Jahr unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen sinken werden. "Bis dahin müssen wir uns noch etwas beschränken, aber ich glaube, die Menschen wissen, was auf dem Spiel steht", sagte der Ministerpräsident.
 
 
Hans gegen verschärfte Regeln an nationalen Grenzen
Hans berichtete aus den Beratungen, es habe einen Vorstoß für verschärfte Regeln an den nationalen Grenzen gegeben. "Ich habe mich vehement dagegen ausgesprochen", sagte er. Er halte nichts von diesen weiteren Beschränkungen: "Ich bin froh, dass es gelungen ist, das zu verhindern."


 Statement  von Tobias Hans / Ministerpräsident Saarland 
 
 
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01.11.2020
 Neuweiler: Umgestaltung des Außengeländes am städtischen Kindergarten in Neuweiler
Seit einigen Tagen laufen die Arbeiten am Außengelände am städtischen Kindergarten in Neuweiler
SULZBACH Seit ein paar Tagen schauen die Mädchen und Buben der städtischen Kindertagesstätte in Neuweiler neugierig und mit großen Augen auf das Gelände hinter der Einrichtung.
Dort haben die Arbeiten an der Umgestaltung des Außengeländes begonnen. Die Außenanlage der ehemaligen Grundschule Pestalozzi wird den Bedürfnissen der neuen Nutzung als neungruppige Kindertagesstätte angepasst. Schwere Baumaschinen haben bereits große Teile des hinteren Geländes freigelegt. Die alte Treppe ist schon verschwunden, wie auch die Asphaltfläche. Die Zufahrt zum Gelände bleibt an der jetzigen Stelle.
 
Im unteren Bereich entstehen 22 Stellplätze. Von hier aus führt eine neue Treppe zum neuen Spielplatz und direkt hinter das Gebäude. Der Spielplatz wird unter anderem mit einer Abenteuerlandschaft, Balancierhölzern, einem Tippi und einer Schaukel ausgestattet. Direkt hinter dem Gebäude wird in Höhe des Mehrzweckraums eine Terrasse angelegt, die für Veranstaltungen und Feste genutzt werden kann.
 
Der vorhandene Spielplatz im unteren Bereich bleibt unangetastet und ist durch eine Treppe von der Peter-Michely-Straße her zugänglich.
 
Im Zuge der Umgestaltung wird auch der Haupteingangsbereich zur Kindertagesstätte von der Pestalozzistraße her neu angelegt. In Richtung Nebeneingang entsteht der neue Spielbereich für die Krippen-Kinder mit einer Kleinkinderanlage, einer Nestschaukel, einer Matschküche, einem Sandspiel und einem Barfußweg.
 
Die Kosten für die komplette Neugestaltung des Außengeländes belaufen sich auf rund 480 000 Euro. Wenn alles planmäßig verläuft und das Wetter mitspielt, sollen die Arbeiten bis Ostern nächsten Jahres fertig sein, so dass die Kinder im nächsten Frühjahr die neue Außenanlage nutzen können.
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01.11.2020
Sulzbach: Die Stadtwerke Sulzbach warnen vor illegalen Telefonanrufen in Sulzbach.
 
In letzter Zeit kommt es vermehrt zu Anrufen durch alternative Energiedienstleister bei Stadtwerkekunden und bei Sulzbacher Bürgerinnen und Bürgern. Es handelt sich hierbei um Anrufe mit hartnäckigen Akquirierungsversuchen auf dem Telefonweg, ohne dass der Angerufene dies vorher erlaubt hat. Unaufgeforderte Telefonanrufe - sogenannte Cold Calls - sind in Deutschland verboten. Wer zu Werbezwecken angerufen wird, muss dem vorher zugestimmt haben.
 
Die Anrufer machen meist keine näheren Angaben zu der Firma, und deren Sitz in deren Auftrag sie handeln. Wenn es dann zu einem in Deutschland erlaubten mündlichem Vertragsabschluss am Telefon kommt, kann der Kunde den Anbieter nicht mehr zurückverfolgen. Es ist in diesem Falle schwierig, einen nicht gewünschten Vertragsabschluss zu widerrufen. Die Anrufer versuchen auf den potenziellen Kunden massiv einzuwirken und ihn zu überrumpeln. Ein Kunde berichtet, dass er über einen längeren Zeitraum mehrmals täglich angerufen wurde, um einen Vertrag zu erzwingen. Dies ist unlauterer Wettbewerb, der in Deutschland verboten ist. Man sollte dies dem Anrufer klar sagen und einfach auflegen. Wenn mehrmals angerufen wird, kann man auch die Stadtwerke informieren. Es können dann rechtliche Schritte gegen die Firma eingeleitet werden, sofern entweder die Telefonnummer, der Ansprechpartner oder die anrufende Firma notiert werden konnten.
 
Die Stadtwerke empfehlen folgende Handlungsweise im Falle eines illegalen geschilderten Anrufes:
- Sagen Sie, dass Sie keine Zustimmung zum Anruf gegeben haben und nicht mehr angerufen werden wollen. Dann legen Sie auf.
- Geben Sie auf keinen Fall Ihre Kunden-, Vertrags-, oder die Zählernummer mündlich weiter! Auch Ihre Bankverbindung niemals nennen. Der Anbieter hat dann kaum die Möglichkeit, bestehende Verträge eigenmächtig zu kündigen.
- Wenn Sie mehrmals angerufen werden, fragen Sie deutlich nach der genauen Firmenbezeichnung des Anrufers, damit Ihr Stadtwerk eventuell rechtliche Schritte gegen den Anrufer einleiten kann.
- Wenn Sie sich von häufigen Anrufen belästigt fühlen, können Sie sich an die Spezialisten Ihres Stadtwerke-Teams wenden. In Sulzbach steht Ihnen Herr Huppert, unter Telefon 06897 / 575 – 186 gerne zur Verfügung.
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22.07.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung
 Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen steigt im Saarland im Vergleich zum Vortag um 4 Fälle auf insgesamt 2.809 bestätigte Fälle. Das teilte das saarländische Gesundheitsministerium mit (Stand von Mittwoch, 22. Juli 2020 17:30 Uhr). Die Zahl der bestätigten Todesfälle liegt bei 176. Von den positiv bestätigten Fällen seit dem ersten Auftreten des Virus im Saarland gelten insgesamt 2.605 Personen inzwischen als geheilt. Von den an dem Virus erkrankten Personen werden aktuell 4 stationär behandelt – keine davon intensivmedizinisch.
1.214 positiv bestätigte Fälle gibt es mittlerweile im Regionalverband Saarbrücken, 222 sind es im Kreis Merzig-Wadern. 276 Personen wurden im Kreis Neunkirchen positiv getestet, 567 im Kreis Saarlouis, im Saarpfalz-Kreis sind es 359. Im Kreis St. Wendel gibt es insgesamt 171 bestätigte Fälle.
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03.07.2020
Sulzbach:  Uwe Frank (CDU) und Dietmar Holzapfel haben ihr Mandat niedergelegt
In der jüngsten Sitzung des Sulzbacher Stadtrates legten Uwe Frank (CDU) und Dietmar Holzapfel (Freie Wähler) ihr Mandat nieder. Während Holzapfel erklärte, er wolle künftig stärker private Dinge in den Mittelpunkt rücken, gab Uwe Frank an, dass er aus Neuweiler und dem Saarland wegziehen werde. Für den Christdemokrat Frank rückt Richard Herdt in den Sulzbacher Stadtrat nach. Für die Freien Wähler folgt auf Dietmar Holzapfel Matthias Fox.
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22.04.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung Martin Rolshausen
Saarbrücken/Völklingen/Sulzbach Ausleihe in Saarbrücken und Sulzbach bald wieder möglich. Völklingen wartet noch ab.
Als das Virus kam, wurden im Regionalverband auch die Schatzkammern geschlossen. Zumindest in Saarbücken und Sulzbach sollen sie in den kommenden Tagen wieder geöffnet werden. Das teilten die jeweiligen Stadtverwaltungen auf Anfrage mit.
 
Die Saarbrücker Stadtbibliothek neben dem Rathaus St. Johann wird ihr Angebot ab Dienstag, 28. April, stufenweise wieder zur Verfügung stellen, sagt Saarbrückens Stadtpressesprecher Thomas Blug. Zunächst werde an diesem Tag die Bücherschleuse öffnen. Bücher, Filme und Spiele können telefonisch oder über das Medienreservierungsformular online bestellt werden. Die Sachen können dann ohne Kontakt zum Bibliothekspersonal im Eingangsbereich der Bücherei abgeholt werden. Pro Bibliotheksausweis können so zehn Medien ausgeliehen werden. Die Ausgabe ist von 11 bis 17 Uhr. Die Rückgabe läuft weiterhin über den Rückgabeautomaten.
 
 Voraussichtlich ab Dienstag, 5. Mai, öffnet die Stadtbibliothek „unter bestimmten Auflagen wieder für den Publikumsverkehr“, teilt Blug mit. „Die Auflagen dienen dazu, den Zugang von Besuchern zu steuern und sowohl deren Gesundheit als auch die der Mitarbeiter bestmöglich zu schützen“, erklärt er. In der Bibliothek dürfen sich daher höchstens 50 Personen aufhalten. Maximal zwei Personen dürfen zusammen eintreten, Kinder bis zwölf Jahre nur in Begleitung eines Erwachsenen. Besucher werden gebeten, beim Betreten der Räume einen Mundschutz anzulegen und sich so kurz wie möglich in der Bibliothek aufzuhalten. Abstände müssen eingehalten werden. Die Öffnungszeiten werden für diese Phase erstmal auf 11 bis 17 Uhr verkürzt.
 
Die Stadtbibliothek Sulzbach wird „voraussichtlich im Laufe dieser Woche am Donnerstag wieder ihre Pforten öffnen“, teilt Stadtverwaltung mit. Das sei die gute Nachricht. „Die schlechte Nachricht: Die schrittweise Öffnung der Bibliothek erfolgt unter strengen Auflagen. Von einem Normalbetrieb ist von daher für längere Zeit noch nicht auszugehen“, heißt es weiter.
 
Dass man noch nicht genau sagen kann, wann die Bibliothek öffnet, „hängt an den Vorschriften“, sagt Stadtsprecher Elmar Müller. Vor allem die Sache mit dem Spuckschutz sei noch nicht geklärt. Dazu brauche man Plexiglas, und das sei „gerade schwer zu bekommen“, sagt Müller. Man werde die Öffentlichkeit informieren, sobald der Öffnungstermin feststeht.
      
 
Die Stadtbibliothek in Völklingen wird trotz der neuen Verordnungen zur Wiedereröffnung von Bibliotheken geschlossen bleiben. Dies geschehe zum Schutz der Kunden und Mitarbeiter, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Um dennoch eine Bücher- und Medienausleihe zu ermöglichen, hat die Stadtbibliothek einen Lieferservice eingerichtet.
 
Dienstags und donnerstags zwischen 10 und 12 Uhr nehmen die Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek Bestellungen telefonisch entgegen. Auch über die Internetseite beziehungsweise per E-Mail können Interessierte ab sofort Bücher und Medien bestellen und liefern lassen. Bei Bestellungen über Telefon oder E-Mail sollte die Nummer des Bibliotheksausweises immer mit angegeben werden. Bis Ende Juli kann zudem ein neuer Bibliotheksausweis kostenfrei beantragt werden.     
Die Lieferung der bestellten Bücher und Medien erfolgt kontaktlos in einer Medientasche. Über eine Medienklappe bei der Stadtbibliothek können ab kommender Woche ausgeliehene Bücher zurückgegeben werden. „Unser Service gilt vorerst bis zum 17. Mai“, sagt die zuständige Fachdienstleiterin Jenny Ungericht.
Völklingens Oberbürgermeisterin Christiane Blatt hat zudem eine Kooperation mit den Stadtwerken hergestellt. Diese stellen für das Projekt eines ihrer Elektroautos zur Verfügung, sodass die Lieferung der bestellten Bücher „leise, energieeffizient und lokal-emissionsfrei durch Völklingen“, erfolgt.
Bestellung können bei der Stadtbibliothek Völklingen über Telefon (0 68 98) 13 24 33, per E-Mail an stadtbibliothek@voelklingen.de oder über www.bibliothek.voelklingen.de im Internet gemacht werden.
 
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18.03.2020
 Sulzbach Das Rathaus und seine Nebenstellen der Stadtverwaltung sind bis auf Weiteres für die Bürgerinnen und Bürger geschlossen. Die Verwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger darum, ihre Anliegen telefonisch vorzutragen.
Bei unaufschiebbaren Anliegen an eine städtische Dienststelle, die eine persönliche Vorsprache zwingend erfordern, sollen die Bürgerinnen und Bürger unter Tel. (06897) /508-0 einen Termin vereinbaren.
 
 
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13.03.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung Von Ute Kirch
Saarbrücken In drei neuen stationären Entnahmestellen können Patienten im Saarland ab nächster Woche auf das Coronavirus getestet werden. Sie ersetzen den mobilen Ärztedienst, der bislang Patienten zu Hause testete. Um Patienten auf eine mögliche Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu testen, richtet die Kassenärztliche Vereinigung im Saarland (KV) in Dillingen, Saarbrücken und Neunkirchen ab Dienstag, 17. März, stationäre Entnahmestellen ein. Dort werden Ärzte bei Patienten Abstriche entnehmen, die anschließend auf das Virus getestet werden. Das teilte die KV am Freitag mit. Diese Entnahmestellen ersetzen den mobilen Ärztedienst, der bislang bei den Patienten zu Hause den Test auf Covid-19 durchgeführt hat. Der mobile Ärztedienst war aufgrund der gestiegenen Fallzahlen an seine Grenzen gestoßen. „Es werden pro Tag etwa 190 Abstriche gemacht“, sagt der KV-Vorstandsvorsitzende Gunter Hauptmann der SZ.
 
Bereits ab Montag können Patienten, die sich testen lassen wollen, sich zunächst telefonisch bei einem Arzt jeder Fachrichtung melden. Es wird dann zunächst abgeklärt, ob die Kriterien des Robert-Koch-Instituts für eine Abstrichentnahme erfüllt sind. Ist ein Test ratsam, erhält der Patient eine Laborüberweisung (Muster 10) in zweifacher Ausfertigung.
 
Die Überweisung ist für die Abstrichentnahme zwingend notwendig. Da der Patient im Verdachtsfall auf keinen Fall selbst die Praxis betreten soll, kann er entweder eine Person seines Vertrauens zum Abholen der Überweisung schicken oder sich die Überweisung per Post schicken lassen. Manche Praxen bieten auch an, nach Dienstschluss die Überweisung direkt beim Patienten in den Briefkasten zu werfen, sagt der KV-Vorstandsvorsitzende Gunter Hauptmann.
      
 
Die überweisende Praxis nennt dem Patienten die nächst gelegene Entnahmestelle. Diese werden in Saarbrücken, Dillingen und Neunkirchen eingerichtet. Die Entnahmestellen sind ab Dienstag, 17. März, jeweils von 12 bis 15 Uhr geöffnet und können ausschließlich zu diesen Zeiten aufgesucht werden, wie die KV mitteilt.
 
Patienten können nur mit der Laborüberweisung die Entnahmestellen aufsuchen. Das Laborergebnis wird der überweisenden Praxis mitgeteilt, die wiederum den Patienten informiert.
      
 
Die KV weist ausdrücklich daraufhin, dass nur Ärzte eine Abstrichannahme anweisen können. Erscheint ein Patient ohne Überweisung bei der Entnahmestelle und wünscht einen Abstrich, sei dies nicht möglich. Auch dürfen die Ärzte, die die Abstriche machen, den Patienten nicht untersuchen. „Wir hören aus anderen Bundesländern, dass die KVen dort teilweise einen eigenen Wachdienst engagiert haben, da es zu tumultartigen Situationen gekommen ist, weil Leute darauf bestanden haben, getestet zu werden“, sagt Hauptmann. Diese Option halte man sich im Saarland offen.
 
Patienten sollten bei einem Verdacht zunächst zuhause zu bleiben und sich telefonisch mit ihrem behandelnden Arzt in Verbindung zu setzen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit der Kontaktaufnahme über die Rufnummer 116117. Die Kontaktmöglichkeit über die 116117 besteht weiterhin auch am Wochenende und in sprechstundenfreien Zeiten.
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